Dixi-Klo blockiert Busspur
In der Schöneberger Hauptstraße wurde eine Fahrrad- und Busspur einen Monat lang zugestellt – mit einer mobilen Toilette. Von Lorenz Maroldt
Zur Serie „Es gilt das Mobilitätsgesetz, außer in…“ – heute: die Schöneberger Hauptstraße. Hier gehört die Busspur in Anführungsstrichen geschrieben und mit dem Adjektiv „sogenannt“ versehen – irgendwer parkt hier immer falsch (und ist damit nie allein). Zuletzt hatten Bauarbeiter ihr genderneutrales Dixi-Klo darauf gestellt, aber statt die Busspur ordnungsgemäß umzuleiten, wurde sie per Schild für beendet erklärt. Trotz Beschwerden blieb das Klo einen Monat lang stehen, Busse und Radfahrer wurden zu riskanten Ausweichmanövern in den Autoverkehr gezwungen. Ein entnervter Pendler hat deshalb jetzt eine Fachaufsichtsbeschwerde bei Verkehrssenatorin Günther eingereicht. Mal sehen, ob sie da ankommt – oder vorher unter die Räder kommt.