29. Oktober – DDR-Flüchtlinge kommen in NRW-Hotels unter
29. Oktober 1989, 11 Tage bis zum Mauerfall – Die Übersiedler aus der DDR sorgen für wirtschaftlichen Aufschwung in der westdeutschen Hotel-Branche. Weil vielerorts die kommunalen Unterkünfte bereits belegt sind, logieren jetzt statt Urlaubern Flüchtlinge als Dauermieter in Hotels und Pensionen. In Nordrhein-Westfalen wurden etwa 50.000 Menschen in provisorischen Unterkünften, sogenannten „Übergangsheimen“, untergebracht. Die Zahl der belegten Fremdverkehrsbetten in Hotels und Ferienheimen schätzen Experten in dem Bundesland auf 15.000 bis 45.000.