Hamptons, wa! So titelte die Süddeutsche Zeitung mal über Valentinswerder. 26 Menschen leben hier, zwölf Häuser stehen auf der 13 Hektar großen Insel, außerdem gibt‘s Ferienhäuschen, einen Platz für Dauercamper und einen Anglerclub. Nach allem, was man weiß, werkeln hier aber eher Künstler und Kreative an ihren Traumhütten, als gestresste New-Yorker-Manager an ihren Aktienfonds. Wer an der Insel vorbezieht, kann bunt gestaltete Häuschen, rostige Camper oder eine müde dahinbaumelnde Hängematte zwischen den Bäumen entdecken. Im Frühsommer hört man mit etwas Glück an der Nordostspitze der Insel die Rohrdommel. Sie nistet dort im Schilf, ihr Singen klingt, als puste man in eine leere Bierflasche. Am anderen Pol der Insel wurden in den 90ern die ersten Berliner Biberburgen entdeckt. Glaubt man einer Bewohnerin streift auf Valentinswerder auch ein alter Waschbär herum. Bootstouristen sollten an der windgeschützten Südseite der Insel ankern und sich mit einem kräftigen Sprung ins Wasser abkühlen.
Text: Julius Betschka
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