Die Engelbeckenverschwörung
„Die Engelbeckenverschwörung“ – so könnte auch ein neuer Berlin-Thriller mit Matt Damon heißen. Es ist aber nur der Titel des aktuellen Blogeintrags von Wieland Giebel, der hier mit seinem Berlin Story Verlag residiert. Der Anlass: Flugblätter aufgeregter Anwohner, die dem Bezirksamt vorwerfen, auf Geheiß von Giebel (der sich wie andere auch hier seit Jahren engagiert) heimlich den Stöpsel im Tümpel gezogen zu haben (der Wasserstand ist seit dem Frühjahr deutlich gesunken) und ein Tiermassaker zu planen. Lesen wir mal rein…
„Am Montagabend, 13.7.20, werden die Fontänen abgestellt und über Nacht stellt das Fischereiamt zum Abfischen des Teiches Netze auf. Alles, was sich über Nacht eingefangen hat – Fische, Schildköten, aber auch die jungen Schwäne – wird dann entsorgt. Anschließend werden Raubfische eingesetzt, um die kleinen Wassertiere wegzufressen, die nicht ins Netz gegangen sind.“
Bei einer Probebefischung in dem schwer schadstoffbelasteten Gewässer wurden nach Angaben des Bezirksamts tatsächlich mehr als 150 Tiere gezählt, darunter auch ausgesetzte Exoten wie die Chinesische Wollhandkrabbe und der Afrikanische Zwergwels. Einer der Gründe für das „Umkippen“ des Engelbeckens in ein ungenießbares Phosphatgebräu: die Fütterung der Wildtiere. Und was jetzt? Welche Rolle spielt Giebel wirklich? Finden die Anwohner den Stöpsel wieder? Und gibt es noch ein Happy End? Lesen Sie Teil II der „Engelbeckenverschwörung“, hier demnächst in Ihrem Checkpoint.