Berlins beste Ostschrippen-Bäcker
„Wo in Berlin gibt’s noch knackige Ostschrippen“, wollte CP-Leserin Maria Cornelius wissen – wir haben die Frage gestern an Sie weitergeleitet, und hier kommt eine Auswahl der durchaus knusprigen Ausbeute (vielen Dank dafür!):
„Beim Bäcker Hacker in der Stargarder Straße 69 nahe Kreuzung zur Pappelallee gibt es ganz wunderbare Ost-Semmeln. Allerdings nicht für 10 Pfennig wie früher... ;-)“
„Die gibt es in der Bäckerei Zessin in der Zionskirchstrasse 52. So lecker!!“
„Sensationelle Ostschrippen gibt es in der Bäckerei Matthes in der Kiefholzstraße 254. Probiert das mal aus!!!“
„Ich kenne den Geschmack der Ostschrippen nicht (bin aus Hamburg und erst seit 2011 hier) ... aber meine Nachbarn sagen, dass der Bäcker Jachalke in der Buschallee 110 diese Ostschrippen noch bäckt.“
„Seit 20 Jahren mag ich die Schrippen der Bäckerei Zessin in der Bötzowstrasse 19 (zwischen Käthe Niederkirchner und Hufelandstraße).“
„Ich kann zwar nicht für Berlin sprechen - aber in Werder beim Bäcker Kirstein gibt es Schrippen alter und neuer Art, und die alten sind wie die Ostschrippen.“
„Ostschrippen so wie früher gibt‘s in der Bäckerei Müller auf der Alfred-Kowalke-Straße direkt am U-Bahnhof Friedrichsfelde.“
„In Kleinmachnow auf dem Markt, mittwochs, freitags und samstags.“
„Bäckerei Kroll in der Kuglerstraße 65 in Prenzlauer Berg und Bäckerei Grabarse in der Chausseestr. 53 in Königs-Wusterhausen.“
„Der Vorzug der Ostschrippe war nicht unbedingt das knackige, sondern das Würzig-Kompakte. Sie hatten Geschmack und Gewicht. Man wurde satt. West-Schrippen sind trockene Luftnummern! Es soll auch mit den Öfen zu tun haben. Kohleofen - mehr Feuchtigkeit als ein elektrischer. So hatte mir mein Bäcker 1997 die Veränderung erklärt und geschworen, die Rezeptur beibehalten zu haben.“
„Knackige Ostschrippen gibt es nicht mehr, weil nach Aussage der Bäckerinnung das dafür notwendige minderwertige Ostmehl nicht mehr zur Verfügung steht. Aus dem nunmehr hochwertigen Westmehl kann man aber leider nur minderwertige Schrippen machen. So läuft Dialektik.“
„Ostschrippen sind nicht knackig - Gott sei Dank.“
Hätten wir das also auch geklärt. Und wir haben auch gleich eine neue Frage – Christiane Pratt schreibt: „Hallo Checkpoint, meine Schwester besucht im August Berlin und möchte das urberlinische Aal Grün essen, was es früher in den meisten Ausflugsrestaurants gab. Wo gibt’s das noch? Hinweise bitte wie immer an checkpoint@tagesspiegel.de – mal sehen, ob wir aus den Antworten was passendes rausangeln können.