Spürnasen für die emotionalen Abstufungen eines „Hm“ gesucht: Berliner Polizei benötigt Expertise bei Verschriftung von Vernehmungen
Diese polizeiliche Transkriptions-Ausschreibung hat‘s in sich: Dialekt, sprachliche Fehler, Gestik, Mimik und die hohe Kunst der „Hm“-Interpretation sind gefragt! Von Stefan Jacobs
Jetzt wird’s kriminell. Die Polizei schreibt einen „Rahmenvertrag Transkription audiovisueller Vernehmungen“ aus. Vorgaben: wortgetreue Transkription inklusive Dialekt und sprachlichen Fehlern. Gestik und Mimik sollen möglichst in Klammern notiert werden (z.B. Nicken, Lachen, Seufzen etc.), sehr lautes Sprechen in Großbuchstaben.