Berliner Gesellschaft
Geburtstag – Tanja Berg (83), Musikerin, seit 1987 Dozentin für Jazzgesang und Stimmbildung an der Musikschule Friedrichshain/Kreuzberg / „Lieber Bernat, herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag! Möge das neue Lebensjahr dir Gesundheit, Glück und viele schöne Momente bringen. Auf all die Abenteuer, die noch kommen werden! Alles Gute, Dein AMLCO“ / Barbara Bongartz (67), Schriftstellerin, verfasste u.a. den Roman „Örtliche Leidenschaften – Compilationes“ / Torsten Bréchôt (60), Judoka und Judotrainer, gewann 1988 für die DDR die olympische Bronzemedaille im Halbmittelgewicht / Andreas Menger (52), ehemaliger Torhüter, heute Torwarttrainer bei Hertha BSC Berlin / Arvo Pärt (89), estnischer Komponist, gilt als einer der bedeutendsten lebenden Vertreter der Neuen Musik / Axel Schock (59), Kulturjournalist, Publizist und Buchautor / „Alles Gute unserem ‚Jörgi Weitkus‘ zum 80.! Nie würden wir alte Socke sagen, da du spät mit Dauerradfahren angefangen hast und nun nicht mehr aufhörst. 10.000 km sind doch eine Zahl. Fit wie ein Turnschuh ist besser. Deine Kumpels, die an dich denken“
Gestorben – Uwe Rettberg, * 7. August 1954, verstorben am 30. August 2024 / Prof. Georg Sava, * 5. Oktober 1933, verstorben am 19. Juli 2024 / Dr. Ilse Schaper (geb. Starfinger), * 6. Juni 1926, verstorben am 24. August 2024 / Regine Warnemünde, * 15. September 1943,verstorben am 30. August 2024
Stolperstein – Hugo Härtig (*1872) trat 1895 der SPD bei und blieb Mitglied bis zum 1. Weltkrieg, in dem er zweimal verwundet wurde. Ab 1933 war er für den illegalen Unterbezirk Lichtenberg in der KPD tätig. Er verteilte Flugblätter und half Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen mit Lebensmitteln und Kleidungsstücken. Am 13. November 1943 wurde Hugo Härtig verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, den untergetauchten kommunistischen Funktionär Paul Hinze versteckt zu haben. Am 11. September 1944 wurde er im Zuchthaus Brandenburg-Görden hingerichtet. An Hugo Härtig erinnert ein Stolperstein in der Berliner Straße 26 in Tegel.
Wer in Berlin über die Gedenktafeln stolpert und mehr wissen will: Mit einem Klick gelangt man über die App „Stolpersteine – Die Schicksale“ zu den Biografien der Verfolgten.