Berlin heute
Verkehr – Buchberger Straße (Lichtenberg): Von 6 Uhr bis Montagabend zwischen Frankfurter Allee und Coppistraße für den Kfz- und Radverkehr gesperrt. Die Zufahrten zum Einzelhandel an der Buchberger Straße bleiben offen.
Friedrich-Krause-Ufer (Moabit): Ab dem Vormittag ist das Friedrich-Krause-Ufer nur noch in Richtung Heidestraße gesperrt. Die Gegenrichtung kann wieder befahren werden.
Nahverkehr – U8: Bis 20.2. ist die Linie zwischen Osloer Straße und Gesundbrunnen unterbrochen. Es fahren Busse als Ersatz.
S1: Von 21.45 Uhr bis Montagmorgen 1.40 Uhr kein Zugverkehr zwischen Zehlendorf und Friedenau eingestellt. Zwischen Zehlendorf und Schöneberg fahren Busse als Ersatz.
Demonstration – Um 11 Uhr startet an der Tiergartenstraße 33-34 eine Demonstration mit 30 Personen: „Stoppt die Misshandlung der Oromo-Flüchtlinge in saudi-arabischen Gefängnissen“ fordert die „Oromo-Community“ (Anmelder). Am Paul-und-Paula Ufer protestieren ab 13 Uhr 30 Personen, Motto: „Mahnwache für eine Queere Ralley durch Berlin“. Die „Gruppe Queer“ hat um 13 Uhr zwei Veranstaltungen mit jeweils 30 Personen angemeldet, zum einen eine „Versammlung zum Thema Wohnungs- u. Obdachlosigkeit“ an der Hauptstr. 4, sowie eine mit dem Fokus „Gefängnisse und Repression“ an der Magdalenenstraße 19. An der Karl-Wilker-Straße findet um 13 Uhr ein „Gedenken an der Rummelsburger Bucht“ statt (30 Personen), und um 17 Uhr ruft die „Friedenskoordination Berlin“ mit 300 Menschen zum Protest am Platz des 18. März, Motto: „Sicherheit für Russland ist Sicherheit für unser Land“.
Sonnabend – Zahlreiche Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen anlässlich des zweiten Gedenktages des rassistischen Terroranschlages in Hanau. Um 12 Uhr geht es los mit einer Kundgebung an der Müllerstraße mit 1500 Personen. Am Oranienplatz gedenken 150 Menschen der „Ermordeten des rechten Terroranschlags“. „Klare Kante gegen Rechts!“ fordern ab 14.30 Uhr 300 Teilnehmer*innen bei einer von der „Mensch zu Mensch Aktion“ organisierten Demonstration, es geht von der Konrad-Wolf-Straße u.a. über Mittelstraße, Große-Leege-Straße zurück zur Konrad-Wolf-Straße. Das Bündnis „TK gedenkt Hanau“ lädt ab 15 Uhr an der Dörpfeldstraße ein, „gemeinsam der rassistischen Morde von Hanau im Jahre 2020 zu gedenken“. Um 18 Uhr startet ein mit 1000 Teilnehmer*innen angekündigter Aufzug mit dem Titel „2 Jahre Hanau“ am Kottbusser Damm in Höhe Hohenstaufenplatz, von da u.a. über Hermannplatz, Hermannstraße zur Sonnenallee 21. Außerdem gibt es an diesem Sonnabend eine „Aktion gegen Giftköder in der Stadt“, bei der 1000 Personen erwartet werden, ab 12 Uhr vom Hundeplatz in der Hasenheide durch den Park über u.a. Herrfurthstraße zum Tempelhofer Feld.
Sonntag – Am Sonntag ist um 13 Uhr eine Demonstration am Bebelplatz angemeldet, 200 Teilnehmer*innen, Motto: „Die Zukunft der Kinder liegt uns am Herzen“. Ab 14 Uhr geht es an der Storkower Straße 9 mit dem Motto: „Schau nicht weg! Solidarität mit allen Opfern rassistischer Gewalt! Solidarität mit Dilan!“ um diesen Fall, 200 Personen, von dort u.a. über Greifwalder Straße, Pieskower Straße zum Ernst-Thälmann-Park.
Gericht – Nach dem mutmaßlichen Mord an der 34-jährigen Afghanin Maryam H. müssen sich zwei ihrer Brüder verantworten. Die 22- und 25-Jährigen sollen ihre Schwester getötet haben, um sie für ihren modernen Lebensstil zu bestrafen. Dieser habe nicht den Moralvorstellungen der Familie entsprochen (10 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 701).