Berlin heute
Verkehr – S-Bahn: Bis zum 24. Juni (22 Uhr) ist die S2 zwischen Blankenfelde und Priesterweg unterbrochen, ersatzweise fahren Busse.
Buckower Damm (Britz): Stadtauswärts ist zwischen Hüfnerweg und Steinträgerweg bis Anfang Juli der linke Fahrstreifen gesperrt.
Petersburger Straße (Friedrichshain): In Richtung Bersarinplatz ist die Fahrbahn auf Höhe des Fußgängerüberweges auf eine Spur verengt.
Westfälische Straße (Wilmersdorf): Wegen eines Kraneinsatzes in beiden Richtungen zwischen Konstanzer Straße und Bielefelder Straße gesperrt, Fuß- und Radverkehr frei (ab 14 Uhr bis Samstag, ca. 18 Uhr).
A100 (Stadtring), Richtung Neukölln: Wegen nächtlichen Wartungsarbeiten zwischen AS Jakob-Kaiser-Platz bzw. Heckerdamm (A111) bis zur AS Hohenzollerndamm gesperrt (20.30-5 Uhr)
A10, Kreuz Oranienburg: Die Überfahrtsrampen von der A10 zur B96 in Richtung Stralsund und von der B96 zur A10 in Richtung Prenzlau sind in der Zeit zwischen 22 und 5 Uhr zeitweilig gesperrt, eine Umleitung ist ausgeschildert.
Demonstration – Neben den üblichen Daueranmeldungen, regt sich heute auf Berlins Straßen vor allem Protest gegen das politische Regime in Aserbaidschan. Auf dem Forum vor dem Bundeskanzleramt fordern ca. 15 Demonstrierende in der Zeit von 11 bis 12 Uhr: „Keine Zusammenarbeit mit Diktatoren Aserbaidschan“ (sic!). „Freiheit für Journalisten und Aktivisten in Aserbaidschan“ ist das Motto einer Kundgebung in der Hubertusallee 43 vor der Botschaft in Grunewald (13-14 Uhr). Auf dem Askanischen Platz fordern 15 Demonstrierende schließlich: „Freiheit für politische Gefangene in Aserbaidschan“ (14.30-15.30 Uhr).
Gericht – Ein 68-Jähriger, der fremde Bankkonten geplündert haben soll, kommt wegen Betrugs und Urkundenfälschung auf die Anklagebank. Er soll mit gefälschten Dokumenten rund 222 000 Euro erbeutet haben (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal 621).
Universität – Studieren bedeutet nicht nur, Vorlesungen zu besuchen, um Wissen zu akquirieren. Studieren fordert seine ProtagonistenInnen: Es gilt Creditpoints zu sammeln, Module abzuschließen, Regelstudienzeiten einzuhalten und gerade Erlerntes in kurzen Intervallen bewerten zu lassen. Verständlich, dass dabei auch mal Redebedarf aufkommt. Studierende, die sich etwas von der Seele reden müssen oder einfach nur quatschen wollen, erreichen dienstags und donnerstags in der Zeit von 20.30 bis 24 Uhr die „Night Line Berlin“ – eine Telefonhotline, die ehrenamtlich von Berliner Studierenden betrieben wird. Das Angebot gibt es europaweit und wird in Berlin für ein Jahr lang von der HU finanziert. Erreichbar unter 030 - 2093 70666.