Berlin heute
Verkehr – Weißenseer Weg (Alt-Hohenschönhausen): Von 17 bis 22 Uhr Verkehrseinschränkungen (s. Demo), u.a. über Storkower Straße, Landsberger Allee bis Anton-Saefkow-Platz.
Schönerlinder Straße (Buch): Stadteinwärts ab ca. 9 Uhr Sperrung zwischen der nördlichen und südlichen Anbindung der Straße Am Posseberg, Umleitung ausgeschildert (bis Februar).
Albrechtstraße (Steglitz): Richtung Steglitzer Damm in Höhe Sedanstraße bis auf weiteres nur ein Fahrstreifen.
Nahverkehr: Die Linie U6 ist zwischen Rehberge und Wedding unterbrochen, Ersatzverkehr mit Bussen (bis 31. Januar). Zwischen Kurt-Schumacher-Platz und Rehberge verkehrt ein Pendelzug.
Die Linien S1, S2, S25 und S26 verkehren ab 22 Uhr bis Montagmorgen, ca. 1.30 Uhr nicht zwischen Yorckstraße/ Großgörschenstraße und Bornholmer Straße, Ersatzverkehr mit Bussen.
Demonstration – Die „Omas gegen Rechts“ demonstrieren um 15 Uhr am Alexanderplatz mit 15 Teilnehmerinnen gegen „rechtsextremistische Tendenzen in Politik und Gesellschaft“. Ab 17 Uhr zieht der „Freie Geister“-Autokorso mit 100 Teilnehmenden los, ab Weißenseer Weg 53 u.a. über Greifswalder Straße, Storkower Straße, Eldenaer Straße, Landsberger Allee zum Anton-Saefkow-Platz. Um 17.30 Uhr ruft der Korea Verband an der Birkenstraße mit 30 Personen zu „Solidarität mit 30 Jahren Mittwochsdemonstrationen in Korea“ auf.
Sonnabend – „Solidarität mit Lützerath gegen die Abbaggerung des Dorfs“ – unter diesem Motto demonstrieren 50 Menschen ab 13 Uhr an der Hiroshimastraße 12, angemeldet durch Fridays for Future. Zur gleichen Zeit startet der „Autokorso Berlin“ mit 100 Personen an der Karl-Marx-Allee (vor dem Kino International) über u.a. Friedrichstraße, Adalbertstraße, Fuldastraße, Südstern, Bülowstraße, Kurfürstendamm zum Wittenbergplatz. Amnesty International geht mit 30 Teilnehmenden um 14 Uhr an der Ebertstraße für die „Schließung des Haftlagers Guantanamo“ auf die Straße, zur gleichen Uhrzeit demonstrieren 200 Personen anlässlich des „Jahrestags der Ermordung der drei kurdischen Politikerinnen Sakine Cansiz, Fidan Dogan und Leyla Saylemez am 9. Januar 2013 in Paris“, Start am Roten Rathaus, u.a. über Spandauer Straße, Unter den Linden zum Pariser Platz.
Sonntag – Am 15. Januar 1919 wurden Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet, das traditionelle Gedenken für die beiden Sozialisten findet am kommenden Sonntag mit zwei Großveranstaltungen und zahlreichen kleineren Versammlungen statt. Um 9 Uhr hält die Linke ihre „Jährliche Gedenkveranstaltung“ mit 3000 Personen an der Gudrunstraße 30 (Gedenkstätte der Sozialisten) ab. Das „Luxemburg-Liebknecht-Bündnis“ ruft um 10 Uhr weitere 3000 Teilnehmende zum Gedenkzug, vom Frankfurter Tor geht es ebenfalls zur Gedenkstätte. Für 11 Uhr hat die „Sozialistische Jugend Deutschlands“ einen Umzug angemeldet (100 Teilnehmer*innen), vom Großen Weg/Ecke Straße des 17. Juni über die Lichtensteinallee zur Lichtensteinbrücke.
Gericht – Der Mordprozess gegen einen 42-jährigen Lehrer geht weiter. Er soll einen 43 Jahre alten Mann in seiner Wohnung getötet, das Opfer zerteilt und Leichenteile an verschiedenen Orten abgelegt haben. Der Lehrer soll den Mann getötet haben, um sexuelle Befriedigung zu erlangen und Teile der Leiche zu essen. Möglicherweise beginnen die Plädoyers (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 501).