Berlin heute
Verkehr – Die Allee der Kosmonauten (Marzahn) wird ab 6 Uhr in Richtung Rhinstraße in Höhe Beilsteiner Straße bis Mitte Oktober auf einen Fahrstreifen verengt. Auf der Amrumer Straße (Wedding) ist ab 8.30 Uhr bis Mitte Dezember Richtung Seestraße in Höhe Ostender Straße nur eine Spur frei. Auf dem Kurt-Schumacher-Damm (Reinickendorf) steht ab 8 Uhr in Richtung A111 bis Ende Oktober zwischen Scharnweberstraße und Kapweg nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Auf der Scharnweberstraße kommt es zu Abbiegebeschränkungen. Die Götzstraße (Tempelhof) ist ab 8 Uhr bis Mitte Oktober vom Tempelhofer Damm als Sackgasse getrennt. Auf der Malteserstraße (Marienfelde) regelt ab 10 Uhr bis Mitte Oktober in Höhe Friedrichrodaer Straße eine Baustellenampel den Verkehr. Die Untere Knynaststraße (Rummelsburg) wird ab 8 Uhr bis Januar 2020 in beiden Richtungen zwischen der Oberen Knynaststraße und der Hauptstraße gesperrt. Auf der Pankstraße (Gesundbrunnen) ist bis Mitte Oktober Richtung Reinickendorfer Straße zwischen Schönstedstraße und Wiesenstraße nur eine Spur frei. Der Verkehr der Tramlinie 62 ist ab 4.30 Uhr bis auf Weiteres zwischen Wendenschloss und Lienhardweg unterbrochen.
Demonstration – In der Breitestraße findet von 9.30 bis 12.30 Uhr eine „Demonstration der Zivilgesellschaft anlässlich des Besuchs des brasilianischen Umweltministers“ mit etwa 100 Teilnehmenden statt. Ver.di ruft zum Streik der Postbankbeschäftigten in Berlin und Brandenburg auf, der Aufzug mit ungefähr 600 Teilnehmenden beginnt und endet am Wittenbergplatz (10-13 Uhr). Unter den Linden Ecke Wilhelmstraße demonstriert die Stiftung CitizenGo mit ca. 15 Menschen von 17 bis 18 Uhr unter dem Motto „Lasst Tafida nach Italien ausreisen“.
Gericht – Ein Ex-Bahn-Mitarbeiter kommt wegen sexueller Übergriffe auf Kolleginnen am Arbeitsplatz vor das Amtsgericht Tiergarten. Dem 55-Jährigen, der zuletzt Teamleiter bei der Bahntochter DB Netz AG gewesen sein soll, werden vier Fälle in der Zeit von 2002 bis 2016 zur Last gelegt (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 105).
Im bislang größten Berliner Prozess gegen Rocker der Hells Angels sollen die zehn Angeklagten Gelegenheit für ein Schlusswort erhalten. Nach fünfjährigem Prozess um tödliche Schüsse auf einen 26-Jährigen in einem Wettbüro könnte es am 1. oder 2. Oktober zum Urteil kommen. Die Ankläger gehen von einem Mord aus Rache aus und forderten für acht der Angeklagten lebenslange Haft (15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal 500).