Berlin heute
Verkehr – Gesamtes Stadtgebiet: Aufgrund diverser Demonstrationen kommt es auch heute Abend vielerorts zu Verkehrsstörungen. Besonders betroffen sind Mitte, Friedrichshain, Schöneberg, Neukölln, Hellersdorf, Köpenick und Spandau (ab 17.30 Uhr).
Bausdorfstraße (Kaulsdorf): Sperrung zwischen Heinrich-Grüber-Straße bis Stöwestraße in Richtung Wodanstraße (bis Anfang März).
Osdorfer Straße (Lichterfelde): Zwischen Mercatorweg und Lichterfelder Ring ist die Fahrbahn in beiden Richtungen auf jeweils einen Streifen verengt und verschwenkt. An der Kreuzung Lichterfelder Ring/Osdorfer Straße regelt eine Baustellenampel den Verkehr. Der Landweg ist in Richtung Osdorfer Straße vor der Kreuzung gesperrt (bis Mitte März).
Danziger Straße (Prenzlauer Berg): Zwischen Prenzlauer Allee und Diesterwegstraße ist in Richtung Petersburger Straße nur eine Spur verfügbar (bis Ende Februar).
Antonienstraße (Reinickendorf): In Richtung Einfahrt A111 ist die Fahrbahn nach der Zobeltitzstraße auf eine Spur reduziert (bis Mitte Juni).
Potsdamer Chaussee (Zehlendorf): Auf Höhe Wolzogenstraße steht für beide Richtungen nur jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung (bis Ende Februar).
Tunnel Alexanderplatz (Mitte): Nächtliche Sperrung in beiden Richtungen (20-5 Uhr).
Regionalverkehr: Bis zum Donnerstag sowie am 21. Februar fallen die Züge des RE3 von 15.30-17.45 Uhr zwischen Berlin Hauptbahnhof und Berlin Südkreuz aus, bitte steigen Sie auf die S-Bahn um.
Demonstration – Auch an diesem Montag zieht eine „Lauf-Demo“ mit 1000 Personen vom Alexanderplatz zur Rosenthaler Straße und zurück (17.30-23 Uhr). „Gemeinsam für mehr Freiheit, Selbstbestimmung, ein respektvolles Miteinander und für Grundrechte“ demonstrieren zudem 110 Teilnehmende in Alt-Köpenick (18-20 Uhr). Außerdem kursieren eine Reihe inoffizieller Protestankündigungen im Netz, die insbesondere zu Versammlungen vor den Bezirksrathäusern aufrufen (18-20 Uhr). Auch in dieser Woche sind Kundgebungen gegen die Corona-Spaziergänge angemeldet, unter anderem unter dem Motto „Solidarität in der Pandemie“ am Tempelhofer Damm 165 (18-19 Uhr, 100 Teilnehmende, angemeldet durch die SPD Neukölln). Unabhängig von Corona protestiert die Tanzdemo „One Billion Rising“ gegen „Gewalt an Mädchen und Frauen“, es werden 1000 Tanzende erwartet (16-18.15 Uhr, Platz des 18. März, angemeldet durch die GSJ-GGmbH). Für die „Rache am Patriarchat“ ziehen 300 Teilnehmende („FLINTonly“) vom Hermannplatz zum Frankfurter Tor (18-23 Uhr). Zwischen Potsdamer Platz und Crellestraße demonstrieren 100 Personen unter dem schillernden Motto „Love love love! All you need is love! Bullshit! Könnt ihrs auch nicht mehr hören? Habt ihr auch keinen Bock auf noch einen Tag und ein Jahr voller heteronormativen, mononormativen Zwänge, die uns aufgedrückt werden?“ (18-22 Uhr).
Gericht – Nach einem Angriff in der U-Bahn muss sich ein 39-Jähriger verantworten. Er soll unvermittelt mit einem Messer auf einen Fahrgast eingestochen und den Mann schwer verletzt haben. Wegen einer psychischen Erkrankung sei der Beschuldigte vermutlich nicht schuldfähig gewesen (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 618).