Berlin heute
Verkehr – A111 (Reinickendorf-Zubringer): In den folgenden Nächten (bis 12./13.12.) ist die Autobahn, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen zwischen den Anschlussstellen Waidmannsluster Damm und Schulzendorfer Straße gesperrt.
Hämmerlingstraße (Köpenick): Bis Ende Januar 2026 ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Seelenbinderstraße und Friedenstraße für Kfz- und Radverkehr gesperrt.
Karl-Liebknecht-Straße (Mitte): Bis Mitte Januar ist die Fahrbahn Richtung Unter den Linden zwischen Dircksenstraße und Spandauer Straße auf einen Fahrstreifen verengt.
Albrechtstraße (Steglitz): Ab 12 Uhr bis Ende März 2026 ist die Fahrbahn Richtung Bismarckstraße zwischen Stindestraße und Presselstraße für Kfz- und Radverkehr gesperrt.
Onkel-Tom-Straße (Zehlendorf): Die Straße ist bis 15. Dezember Richtung Hüttenweg zwischen Wilskistraße und Argentinische Allee für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Demonstration – Für heute sind 14 Demos angemeldet (Stand 8.12., 16.30 Uhr), u.a. „Mahnwache für die Abschaffung aller Atomwaffen weltweit“: zehn Menschen, Pariser Platz (14-15 Uhr)
„Lassen Sie sich nicht provozieren!“: 30 Demonstrierende, Russisches Haus, Friedrichstraße 176 (15-22 Uhr)
„OmasgegenRechts Südwest – gegen Querdenker, Verschwörungsdenker und rechte Populisten“: 35 Menschen, Schloßstraße (17-18.30 Uhr)
„FREIHEIT FÜR MUMIA ABU-JAMAL! FREE THEM ALL! Kundgebung am 44 (!) Haftjahrestag des Journalisten“: 70 Protestierende, Pariser Platz (18-19 Uhr)
„On 4th Anniversary of December 9th: Uyghur Tribunal Demands Justice – End the Uyghur Genocide! Free Uyghurs!“: 80 Menschen, Jannowitzbrücke (18-20.30 Uhr)
Gericht – Weil er Pflastersteine an einer Brücke über der Tunnelausfahrt der A100 in Berlin-Schmargendorf auf Autos geworfen haben soll, kommt ein 31-Jähriger auf die Anklagebank. Sieben Fahrzeuge seien beschädigt worden. Personen seien nicht verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft strebt die Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus an (13.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A701).
Universität – Wie gelingt es Bürger:innen, ein Gefühl von Normalität aufrechtzuerhalten, wenn das Leben von existenziellen Bedrohungen geprägt ist? Und wie tragen Institutionen dazu bei, Repression und Krieg zu normalisieren? In ihrem Vortrag „Emotions and Citizenship in Societies in Turmoil: Juxtaposing Russia and Israel“ untersucht Julia Lerner (Ben-Gurion-Universität des Negev) diese Fragen anhand eines Vergleichs zwischen Putins Russland und dem zeitgenössischen Israel. Heute um 16 Uhr an der Freien Universität. Rost- und Silberlaube, Habelschwerdter Allee 45-47