Berlin heute
Verkehr –A100 (Stadtring): Die Einfahrt Innsbrucker Platz in Richtung Neukölln ist von 9 bis 20 Uhr gesperrt.
Gardeschützenweg (Lichterfelde): Ab dem Morgen bis März 2021 ist die Straße in Richtung Drakestraße zwischen Hindenburgdamm und Lipaer Straße gesperrt. Ebenfalls blockiert ist die Lipaer Straße zwischen Neuchateller Straße und Gardeschützenweg.
Pankstraße (Gesundbrunnen): Zwischen Reinickendorfer Straße und Plantagenstraße ist die Fahrbahn in Richtung Prinzenallee ab 2 Uhr bis Mittwoch, 20 Uhr, unbefahrbar.
Zepernicker Straße/Alt-Buch (Buch): An der Kreuzung Schwanebecker Chaussee/Am Stener Berg ist bis Mitte Februar 2021 eine Baustellenampel aufgebaut.
Invalidenstraße/Chausseestraße (Mitte): Die Chausseestraße ist werktäglich nachts von 22 bis 5 Uhr zwischen Invalidenstraße und Chausseestraße in beiden Richtungen gesperrt.
Demonstrationen – Vor dem Rathaus Tempelhof fordern von 8 bis 8.30 Uhr ca. 70 Aktivist*innen eine „kurzfristige Einrichtung von Radwegen auf dem Tempelhofer Damm“, angemeldet durch den Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club. Vor dem Roten Rathaus versammeln sich von 10 bis 11.30 Uhr ca. 100 Teilnehmende, um „gegen die Schließung der Fitnessstudios“ zu protestieren. Eine Kunstaktion auf dem Platz des Volksaufstandes von 1953 macht mit ca. 30 Demonstrierenden auf die „unzureichende Wirtschaftshilfe für Kulturschaffende“ aufmerksam (11-13.30 Uhr). Ein einstündiger Protest mit ca. acht Befürworter*innen setzt sich für „strengere Coronamaßnahmen“ ein (Walter-Schreiber-Platz, 15-16 Uhr). Der Verein Regenbogen Reinickendorf hat eine stille Versammlung auf dem Eichborndamm 215 zum Welt-Aids-Tag angemeldet, es werden ca. zehn Teilnehmende erwartet (15.30-18 Uhr). Die Omas gegen Rechts halten mit ca. 20 Aktivist*innen an der Fischerstrasse 36 eine Mahnwache für den „Erhalt des Trostfrauen-Denkmals“ in Moabit ab (16.30-18 Uhr).
Gericht – Der Prozess gegen einen Polizeibeamten wegen fahrlässiger Tötung der 21-jährigen Fabien Martini geht weiter. Der Hauptkommissar (53) soll bei einer Einsatzfahrt im Januar 2018 mit einem Tempo von bis zu 130 km/h durch Mitte gerast sein. Hinter einer Tunnelausfahrt habe er das Fahrzeug der Frau zu spät bemerkt und gerammt (9.15 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal 135). Außerdem kommt es im Fall eines 47-Jährigen, der die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) im Internet beleidigt haben soll, zum Berufungsprozess. Der Mann, der die Politikerin als „Quotenmigrantin“ und „islamische Sprechpuppe“ bezeichnet haben soll, war im ersten Prozess am Amtsgericht Tiergarten freigesprochen worden (9.30 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Saal B 129).