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Zitat von Dienstag, 28.05.2024

„Ich konnte das Chaos kaum fassen.“

So erlebt der Däne Mathias Irminger Sonne die Berliner Verkehrspolitik. Über Fahrradfahrer auf Bürgersteigen, brüllende Autofahrer und eine Kampagne gegen das Lastenrad.
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Zitat von Mittwoch, 05.06.2024

„Ich bin sehr für Dialog. Ich weiß bloß nicht, wie man einen Dialog führen will mit Menschen, die sich verbarrikadieren. Wer sich verbarrikadiert, will gar keinen Dialog.“

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigt bezüglich der Proteste an den Universitäten im Zusammenhang mit dem Gaza-Krieg ein hartes Durchgreifen an.
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Zitat von Dienstag, 04.06.2024

„Wenn sie mich töten würden, würde das nichts ändern, denn es gibt andere Personen, die bereit sind, mich zu ersetzen.“

Alexej Nawalny im Jahr 2020; am heutigen Dienstag wäre der Kreml-Kritiker 48 Jahre alt geworden. Ein Gedenkgottesdienst, bei dem auch seine Frau Julija Nawalnaja teilnehmen wird, findet um 11 Uhr in der Berliner Marienkirche statt.
 
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Zitat von Montag, 03.06.2024

„Es ist doch besser, man wird mit einer Ausstellung erschlagen als mit einem Knüppel.“

Wolf Biermann im Deutschen Historischen Museum, wo der Liedermacher am Sonntag eine Ausstellung über sein Leben ausklingen ließ.
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Zitat von Freitag, 31.05.2024

„Sie haben diesem Fall die Aufmerksamkeit geschenkt, die er verdient.“

Richter Juan Merchan zu den Geschworen, die den Ex-US-Präsidenten Donald Trump gestern Abend in allen Anklagepunkten im Prozess um die Verschleierung von Schweigegeld-Zahlungen schuldig sprachen. Das Strafmaß wird am 11. Juli verkündet.
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Zitat von Donnerstag, 30.05.2024

„KI wird in der Medizin eine riesige Rolle spielen, aber am wenigsten in der Pflege. Diese bleibt Menschenarbeit.“

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) auf der Berliner Digitalkonferenz Republica zum künftigen Einsatz der Künstlichen Intelligenz.
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Zitat von Mittwoch, 29.05.2024

„Im Landesverwaltungsamt ist eine Einführung der Produkte ab 2025 geplant.“
Auszug aus der Senatsantwort auf die Anfrage „Bereitstellung von kostenlosen Menstruationsprodukten in Berlin“ von Bahar Haghanipour (Grüne). Wenn Sie fertig sind mit Kichern: Hierum geht es.
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Zitat von Montag, 27.05.2024

„Ich bin Prenzlauer Berger in 5. Generation, ich muss nicht über die Großstadt belehrt werden. Großstadt heißt Interessenausgleich, und nicht: jeder kann feiern, wann und wo er will. Schlaf ist vielleicht nicht sexy, aber lebensnotwendig. Ich bitte alle um Respekt, die in meinem Kiez feiern!“

Unser Leser Lars Nickel war nicht so ganz einverstanden mit dem Kommentar „Die Lärmheuchler von Berlin“ von Elisabeth Binder (Wochenendausgabe), oder besser gesagt: Er ist stinksauer und erwartet eine Entschuldigung. Für ihn die einzige akzeptable Erklärung: „Da hat die Autorin wohl zu tief in den Hugo-Cocktail geschaut.“

„Wir betrachten das angewandte Vokabular als einen Angriff auf Kosten unserer Person und erwarten vom Tagesspiegel eine öffentliche Entschuldigung!“

Tja, wer hatte nun das gleich wieder geschrieben… Moment… ach ja! Na, vielleicht bekommen Sie das ja auch selbst raus bei der Lektüre der herrlich komischen Kolumne von Aline von Drateln über die Party-Eröffnung des „Scirocco“ am Kurfürstendamm (hier unter diesem Link zu lesen), Auszug:

„Das Scirocco ist schlicht dekoriert. Im Gegensatz zur Aufmachung der weiblichen Gäste, die zusammen die komplette Handtaschen-Abteilung aus dem KaDeWe spazieren tragen. Eine Stunde später ist der Laden voll. Einige Gäste sind es auch. Zu essen gibt’s bei dieser Restauranteröffnung nämlich nur sehr kleine Häppchen, von denen zwei Dutzend in einer Chanel-Clutch Platz finden würden. Und das angesichts nicht weniger Prosecco-entfesselter Damen vielleicht auch tun: Vor dem Ausgang der Großküche belagern sie die herauskommenden Kellner mit den vollen Tabletts wie Krähen Kreuzberg nach dem Karneval der Kulturen.“

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Zitat von Freitag, 24.05.2024

„This is the little Reichstag.“ 
Wie ein Polizist einer Touristin erklärt, was das Berliner Abgeordnetenhauses ist (via Christian Latz)
 
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Zitat von Donnerstag, 23.05.2024

„Die Bundeswehr ist Teil unserer Gesellschaft, unseres Gemeinwesens, unseres Staates. Sie gehört nicht hinter Mauern in Kasernen, sondern in die Mitte der Gesellschaft und unser aller Wahrnehmung.“

Cornelia Seibeld (CDU), Präsidentin des Abgeordnetenhauses, am Mittwoch vor dem Preußischen Landtag. Dort legten auf ihre Initiative hin zum ersten Mal Bundeswehrrekrut:innen ihren Fahneneid ab. Die Linke blieb der Veranstaltung wie angekündigt fern – andere protestierten kreativer.
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