Berlin nach Thüringen – wie rechts ist die CDU?

Berlin nach Thüringen I: „Wer sich jetzt ‚ach‘ so erstaunt über die Haltung und Reaktionen von Berlins CDU & FDP zum Dammbruch in Thüringen und der Kemmerich-Wahl von Höckes Gnaden zeigt, hat drei Jahre Landespolitik im Abgeordnetenhaus nicht mitgeschnitten. Da wird kontinuierlich und lustvoll in den Ausschüssen wie im Plenum mit der AfD parlamentarisch über Bande gespielt. Da steht bei AGH-Debatten regelmäßig der rechte Block von Claqueuren, der insbesondere (junge) Rednerinnen von R2G bepöbelt oder verbal politische Grenzen (‚Klimafaschist‘, ‚Lügensenator‘, etc.) verletzt. (…) Mit der hiesigen CDU & FDP ist in diesen Zeiten keine sachliche Politik, keine offene Gesellschaft, geschweige denn ein liberaler Staat zu machen.“ (Daniel Wesener, MdA Grüne via Twitter)

Berlin nach Thüringen II: „Mit größtem Bedauern nehme ich zur Kenntnis, dass viel zu viele Kollegen aus dem Berliner Abgeordnetenhaus (ohne zu Zucken) die CDU Berlin mit antidemokratischen, ausgrenzenden und ehrabschneiden Beiträgen – wider besseres Wissens – überziehen. Ein trauriger Tag für Demokraten!“ (Danny Freymark, MdA CDU via Twitter)

Berlin nach Thüringen III: EX-CDU-Landeschefin Monika Grütters fordert ein klares Bekenntnis ihrer Partei: „Der Preis zur Verhinderung der Linken ist zu hoch, wenn man dafür mit der extremen Rechten zusammengehen muss. Das muss die Hauptstadt-CDU unmissverständlich und glasklar deutlich machen.“ (Q: dpa)