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„Eigenbedarf Expresso“ und „Steueroase sour“: „Minibar“ in Kreuzberg schließt – und rechnet auf der Cocktailkarte mit ihrem Vermieter ab
Wieder muss eine bekannte Kneipe aufgeben, diesmal trifft es die „Minibar“ in Kreuzberg. Doch die wehrt sich auf kreative Art und macht aus der Profitsucht ihres Vermieters Cocktails. Von Stefan Jacobs.
Das Kneipensterben in Kreuzberg geht weiter. (Symbolbild) / Foto: Britta Pedersen/dpa
Nach mehr als 20 Jahren schließt Ende Mai die „Minibar“ im Kreuzberger Graefekiez. „Wir widmen unser finales Cocktailmenü unserem Vermieter“, heißt es online zum Bild der Getränkekarte, über der wiederum steht: „The Bitter Aftertaste of Late Stage Capitalism“. Die Drinks heißen beispielsweise „Blood of my (rich) enemies“, „Steueroase sour“ und „Eigenbedarf Expresso“. Schluck mit lustig.