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Ringen um die Lizenz: Warum guckt die Liga gerade bei Herthas Investor so genau hin?
Hertha ist abgestiegen, so viel ist sicher. Was noch sicher ist, wie es danach weitergeht. Denn die DFL scheint für Herthas Investoren einen anderen Maßstab anzulegen. Ein Kommentar von Robert Ide.
Foto: dpa/Soeren Stache
Noch nicht angekommen in der Zweiten Liga ist nach dem vorzeitigen Abstieg Hertha BSC. Nun wollen die am Größenwahn von Lars Windhorst und am Transferchaos von Fredi Bobic gescheiterten Westend Boys ihre Anleihe verlängern, um die dafür fälligen 40 Millionen Euro nicht schon in der kommenden Saison auszahlen zu müssen und somit liquide zu bleiben. So soll die Lizenz für den Profifußball gesichert werden, bei deren Erteilung die Deutsche Fußball-Liga diesmal zur Abwechslung auch genauer auf die Investoren der Klubs gucken will. Bei Bayer Leverkusen, VW Wolfsburg, Hopp Hoffenheim und Red Bull Leipzig war das vom Ligaverband, der gerade selbst einen Investor sucht, noch mit beiden Augen übersehen worden. Der Fußballgott ist keine Alte Dame.