Toter erhält Impfeinladung
Noch weiter hinterher hinken offenbar die Karteien, aus denen ein medizinisches Versorgungszentrum in Berlin Daten für Impfeinladungen bezieht: „Sehr geehrte Frau L… verstorben“, heißt es in der Anrede des Schreibens von Ende Februar, das ein Leser uns schickte – mit dem Hinweis, dass die betreffende Person in der Tat verstorben ist und nicht so heißt. Auch adressiert ist das Schreiben an: „E… L… verstorben“. In dem Brief wird die Verstorbene auf die Boosterimpfung für über-70-Jährige hingewiesen. Post für Verstorbene ist in Berlin zwar nichtsNeuesmehr – makaber und pietätlos den Angehörigen gegenüber ist es immer wieder.