Diskussion beim Zera-Institut

Das mit 390.000 Euro vom Land geförderte Zera Institut steht im Fokus der Fördergeldaffäre – und lud gestern Abend zur zweiten öffentlichen Podiumsdiskussion mit Experten wie Seyran Ateş und Ahmad Mansour. Was die 60 Zuhörer – darunter die beiden CDU-Abgeordneten Burkard Dregger und Christian Goiny – zu hören bekamen: „Wir haben in der Stadt eine Politik der Kopftuch- und Islamobsession, muss man fast sagen“, sagte Ateş und sparte dabei die CDU nicht aus. Mansour erklärte mit Blick auf die deutsche Erinnerungskultur zur Shoa, diese verstärke den Antisemitismus eher als ihn wirkungsvoll zu bekämpfen. Zudem forderte der Psychologe ein TikTok-Verbot für unter 16-Jährige. Die Diskussion geht weiter.