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Neues Heizungsgesetz: Berliner Wohnungsverband sieht „noch viele Fragen offen“
Die Bundesampel steht auf Grün bei der Gebäudeenergie-Norm. Für Maren Kern, Chefin des großen Wohnungswirtschaftsverbands, sind damit nicht alle Probleme vom Tisch. Von Ann-Kathrin Hipp
Ob Besitzer kleiner Einfamilien-Häuser oder Mieter in Wohnblöcken: Das ab 2024 geltende Heizungsgesetz betrifft alle. Foto: dpa/Wolfgang Kumm
Nachdem sich die Bundesregierung doch noch auf einen Entwurf für das Heizungsgesetz geeinigt hat (Nein! Doch! Ohh!), haben wir mal bei Maren Kern,Chefin des Verbands Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen nachgefragt, wie sie das Ergebnis bewertet. „Viele Fragen sind noch offen, und das beunruhigt mich als Vertreterin von 340 Wohnungsunternehmen mit rund 2,5 Millionen Mieterinnen und Mietern“, sagt sie. Ein guter Ansatz sei, die Wärmewende mit der kommunalen Wärmeplanung zu verzahnen. Völlig unklar bleibe allerdings der Aspekt der Kostenverteilung. „Nur mit einer sozialen Abfederung der Wärmewende“ werde die Wärmewende „breite Akzeptanz finden und gelingen“.