Antisemitismus darf kein Alltag werden!
Blick auf Berlin: Ein 70-jähriger Mann ist am Montagnachmittag in Pankow antisemitisch beleidigt und angegriffen worden, erlitt Verletzungen an Kopf und Kinn. „Das sind Geschehnisse, die in unserer Stadt angesichts unserer Geschichte einfach nicht passieren dürfen und die niemals zur Normalität werden dürfen“, sagt der Regierende Michael Müller (SPD). Und wahrscheinlich kann man es in Zeiten wie diesen nicht oft und nicht laut genug sagen.
Seit Jahren gehören Provokationen, Beleidigungen und Mobbing für jüdische SchülerInnen in Berlin zum Alltag. Erst seit Halle macht es den Eindruck, dass das auch zur Kenntnis genommen wird. Kollege Hannes Heine war vor Ort, hat mit Beteiligten und Betroffenen gesprochen. Seine große Reportage lesen Sie heute im Tagesspiegel.