Schlimme Unfälle im Berliner Straßenverkehr

Schlechte Nachrichten vom Berliner Verkehr: Am Mittwoch gab es gleich zwei Verkehrstote zu beklagen. In Französisch-Buchholz fuhr eine Frau mit ihrem Kleinwagen gegen das Gebäude eines Supermarkts und verstarb. In Kreuzberg kam es wieder zu einem der viel zu alltäglichen tödlichen Radunfälle: Eine Radfahrerin wurde am Kottbusser Tor von einem rechtsabbiegenden Baustellen-Lastwagen überrollt.
Das Schlimme an der schlimmen Nachricht: Der Verkehrsknoten am Kottbusser Tor ist seit Jahren lebensgefährlich für Radler; auch ein Umbau brachte keine wesentliche Entschärfung. Die Polizeistatistik erfasste an der Kreiskreuzung allein im letzten Jahr 21 Unfälle mit Radfahrern und drei mit Fußgängern. Die selbstgerecht gebaute autogerechte Stadt fordert weiterhin Menschenleben. Solange sie nicht umgebaut wird.