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Waschbären sollen raus aus Berliner „Schlaraffenland”
Um die wilden Raubtiere an einer weiteren Ausbreitung zu hindern, setzt der Senat auf die Einzäunung von Gewässern – und eine „Waschbär-vor-Ort-Beratung“. Von Julius Betschka und Lotte Buschenhagen
Er kam erst im 20. Jahrhundert aus Amerika nach Deutschland: der Waschbär. Foto: Imago/Dennis Fast
Berliner Waschbärenfans müssen jetzt stark sein: „Als jagdbare Art unterliegt der Waschbär in Berlin dem Jagdrecht”, schreibt der Senat auf Anfrage von Robert Schaddach (SPD). Der Abgeordnete hatte nachgehakt, was gegen die Plage getan wird. Die Verwaltung beruhigt: „Ziel ist es, das ‚Schlaraffenland Stadt’ dem Waschbären ungemütlichzu machen”. Neben Baummanschetten und der Einzäunung von Gewässern setzt der Senat auf eine „Waschbär-vor-Ort-Beratung“ – Moment, ist das diese Waschlappenpolitik, von der alle reden?