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Adieu, günstige Energieversorgung: Die Wärmewende in Berlin scheitert an einem Zentimeter
Weil der Abstand zum Nachbarn nur 2,99 Meter beträgt, wird in einem Berliner Reihenhaus weiter Öl verheizt – für den Einbau einer Wärmepumpe fehlte 1 Zentimeter. Von Margarethe Gallersdörfer und Lorenz Maroldt
So sieht eine Wärmepumpe am Haus aus – wenn sie denn installiert werden darf. Foto: dpa/Daniel Reinhardt
Berlin ist manchmal nicht ganz dicht – weil die Stadt zu dicht ist. Klingt verrückt, ist aber so, wie der „Spiegel“ in seiner Titelgeschichte über die Wärmewende berichtet. Demnach wollte ein Arzt Anfang des Jahres die alte Ölheizung seiner Schwiegermutter durch eine Luftwärmepumpe ersetzen, „das Gerät stand bereit, ein Monteur auch“. Was für die Genehmigung durchs Bezirksamt allerdings fehlte, war ein Zentimeter: Vorgeschrieben ist ein Abstand von 3,00 Metern zum Nachbarn, beim betroffenen Reihenhaus sind es aber nur 2,99 Meter – das Vorhaben wurde abgeblasen. Offenbar ist die Hitze manchen schon zu Kopf gestiegen.