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1041 Personen waren bisher erfasst: Berliner Polizei streicht „Phänotyp indianisch“ aus ihrer Datenbank
In Zukunft wird die Polizei Personen nicht mehr nach dem „Phänotyp indianisch“ erfassen. Andere umstrittene Datenbank-Kategorien bleiben aber, wie aus einer Anfrage hervorgeht. Von Anke Myrrhe.
Foto: imago images/photothek
Die Berliner Polizei hat aus ihren umstrittenen Phänotyp-Kategorien im Bearbeitungssystem „Poliks“ eine Auswahlmöglichkeit gestrichen – der Phänotyp „indianisch“ wurde nach einer „Prüfung“ für Neuerfassungen gestrichen (Q: Anfrage Eralp/Linke, Drs 19/17 533). Bisher wurden 1041 Personen in dieser Kategorie erfasst.
Weitere Streichungen kontroverser Optik-Optionen (etwa „afrikanisch“) sind offenbar erstmal nicht vorgesehen: Bei den Anschluss-Untersuchungen der Berliner Polizeistudie soll es keine „diskriminierungskritische Überprüfung der Poliks-Datenbank und anderer polizeilichen Datenbanken“ geben.