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Kommt jetzt der Tempelhofer Forst?
Die CDU will ein Drittel der ehemaligen Flughafenfläche aufforsten. Und nebenbei 6000 Wohnungen bauen. Per Volksbefragung sollen die Berliner ihr Okay geben.
Illustration: CDU Berlin
Die Berliner CDU will das Tempelhofer Feld in einen „Tempelhofer Forst“ verwandeln (Q: Leitantrag für den kleinen Parteitag am morgigen Dienstag) – was für ein Plan. 110 Hektar Wald sollen entstehen – ein Drittel der Fläche würde aufgeforstet. Auf dem ehemaligen Flughafen stünde damit etwa halb so viel Wald wie im Großen Tiergarten – ein Klimawald. Denn die CDU sieht das als Beitrag zum Umweltschutz und zur Verbesserung des Stadtklimas. Die Wohnungsnot will die CDU aber nicht mit Baumhäusern bekämpfen (und die Kinder müssen auch nicht auf die Baumschule gehen). Im Nebensatz verkündet die CDU, dass sie auf dem Feld auch bauen will. 6.000 Wohnungen für 20.000 Menschen sollen einmal die Ränder des Feldes besetzen.
Doch das aus dem Volksentscheid hervorgegangene Tempelhofgesetz will die Oppositionspartei nicht einfach überschreiben. Stattdessen soll es eine Volksbefragung geben: „Aus Respekt vor dem Votum der Wählerinnen und Wähler gilt für uns: Erst fragen, dann pflanzen!“ Und was ist mit dem Bauen?