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Wo die Inklusion in Berlin exklusiv ist: Wenig Barrierefreiheit für Blinde in Krankenhäusern
Von 73 Berliner Kliniken verfügt knapp die Hälfte über Aufzüge mit Sprachansage und Schilder in Brailleschrift. Hilfen wie Blindenleitsysteme bieten nur 14 an. Von Robert Ide
Jemand liest mit dem Finger die Blindenschrift auf einer Aufzugtaste in Berlin. Foto: Imago/Steinach
Wo Berlin nicht gut aussieht: bei der Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen. Von insgesamt 73 Krankenhäusern, Reha- und Tageskliniken verfügen nur 42 über gut lesbare schriftliche Hinweise in großer und kontrastreicher Beschriftung, also etwas mehr als die Hälfte. Das teilte der Senat auf eine FDP-Anfrage mit, die dem Checkpoint vorliegt. Nur 35 Gesundheitseinrichtungen haben demnach Aufzüge mit Sprachansage und einer Beschriftung mit erhabener Profilschrift oder Brailleschrift, dies ist weniger als die Hälfte. Lediglich 14 Krankenhäuser bieten Blindenleitsysteme oder andere Hilfen an. Inklusion ist leider noch zu exklusiv.