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FAS mäkelt an Berlin und dem BER herum

Niklas Maak ist bei der verzweifelten Suche nach einem Thema für die Corona-gebeutelte FAS-Reisekolumne „Phänomenologie“ in Tegel notgelandet. Die „geradezu ungeheuerlichen Meldungen“, dass der BER eröffnet und TXL geschlossen wird, sind für ihn „ein erneuter Beweis für die Berliner Marotte, bewährte Dinge mit großem Radau durch etwas zu ersetzen, von dem keiner weiß, was es ist und wie es funktioniert“.

Tja, mag sein. Nur gäbe es ohne diese Marotte weder die Currywurst noch den Computer, beides Erfindungen aus Berlin, von denen am Anfang auch niemand wusste, was es ist und wie es funktioniert. In Berlin wurde übrigens auch der Fön erfunden (AEG, 1900) – Einwohner von Marottistan wissen: Damit lässt sich prima auch lauwarme Luft verblasen.

Frei nach dem liberalen Motto „Lieber ein falsches Bild als gar kein Bild“ zeichnet Maak dann unseren Lieblings-Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup auch noch als „verbitterten Mann, der gegen Mitternacht im Restaurant allein vor seinen verwelkenden Rosen sitzt und dem müden Kellner ein wütendes ‚Sie kommt noch‘ entgegenbellt“. Wuff! Es kommentiert hier exklusiv Prof. Dr.-Ing. ELD himself: „Die BER-Baustellenwitze werden langweilig. Alle können sich jetzt daran gewöhnen, vom BER statt von einer ewigen Baustelle von einem zukünftigen Flughafen zu sprechen.“