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Digitaler Fortschritt in der Justiz: Berliner Gerichte führen die E-Akte ein
Ab nächster Woche sollen elektronische Falldateien am Amtsgericht Charlottenburg eingeführt werden, die Amtsgerichte Mitte und Spandau sollen im März nächsten Jahres folgen. Von Robert Ide und Isabella Klose.
Foto: Imago Images / Photothek / Thomas Trutschel
Zum Glück lassen sich auch in Berlin täglich viele gute Meldungen finden – hier kommen zumindest fünf davon:
Mag sein, dass noch manches E-Auto liegen bleibt und die Verwaltung manchmal im Analogen stecken bleibt. Die E-Akte in der auch nicht gerade rasanten Berliner Justiz kommt immerhin langsam ins Rollen. Das Amtsgericht Charlottenburg führt die elektronischen Falldateien Anfang nächster Woche ein, heißt es im Amtsblatt. Die Amtsgerichte Mitte und Spandau sollen Anfang März folgen. Zuletzt wurde die elektronische Aktenverwaltung schon am Berliner Verwaltungsgericht und dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg eingeführt. Laut Bundesjustizministerium müssen ab 2026 alle neu angelegten Akten in der Justiz elektronisch geführt werden. Berlin bewegt sich also doch, selbst wenn die digitale Ladesäule der Stadt längst nicht voll ist. Und vor mancher Ladung vor Gericht noch einige Ladungen Aktenpapier gewälzt werden müssen.