Drei schlechte Nachrichten für Berlin:
Drei schlechte Nachrichten für Berlin:
1. Ein israelischer Tourist ist vor dem Klub Matrix in Friedrichshain angegriffen worden, nachdem er mit seinen Freunden hebräisch gesprochen hatte. „Mittlerweile muss man den Eindruck bekommen, dass sich in Berlin verabredet wird, um Jagd auf Juden zu machen“, beklagte Sigmount Königsberg, Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde.
2. Eine Rollstuhlfahrerin kam am Bahnhof Alexanderplatz nicht in die U-Bahn, weil die dauerhaft drängelnden Menschen es nicht vermochten und nicht vermögen wollten, ihr genügend Platz zum Einstieg zu verschaffen (dokumentiert von Friederike Busch). Auch beim Einstieg mit dem Rollstuhl mochte niemand helfen.
3. Das Denkmal für im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen im Tiergarten ist offenbar beschädigt worden. Das Sichtfenster, durch das man einen Kuss-Szene sehen kann, sei „intensiv mit weißer Farbe beschmiert“ worden, teilte der Lesben- und Schwulenverband mit und erstattete Anzeige. Nicht zum ersten Mal.