In diesen 20 Parks sollen Open-Air-Raves stattfinden
Die Clubcommission will Berlins Parks zu Partylocations machen. Der Senat unterstützt das Vorhaben. Viele Bezirke sind skeptisch. Aus dem Checkpoint. Von Lorenz Maroldt
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Die Clubcommission will Berlins Parks zu Partylocations machen. Der Senat unterstützt das Vorhaben. Viele Bezirke sind skeptisch. Aus dem Checkpoint. Von Lorenz Maroldt
Wegen der Corona-Beschränkungen will der Senat Open-Air-Partys möglich machen und sucht dafür Flächen in ganz Berlin. Insbesondere Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) unterstützt das Anliegen der Clubcommission Berlin, die in der Coronakrise nach einer ökonomischen Perspektive für die Berliner Clubs sucht.
Die Bezirke (vor allem die in der Innenstadt) sind skeptisch („Nein“, sagt z.B. Monika Herrmann) - wegen des Lärms und der unvermeidlichen Schäden an den Grünflächen. Die Clubkommission hat eine Liste möglicher Standorte inkl. Kapazität erstellt. Hier ist sie (sortiert nach Bezirken):
Charlottenburg-Wilmersdorf: Volkspark Jungfernheide (250), Park am Schleußenkanal (250).
Neukölln: Südflanke Tempelhofer Feld (1000), Britzer Hafensteg (250), Rixdorfer Höhe (150).
Lichtenberg: Stadtpark Lichtenberg (250), Stadtplatz Wustrower Straße (1000), Nöldnerplatz (300), Tuchollaplatz (150).
Pankow: Vorplatz Zeiss Großplanetarium (350).
Mitte: Mathilde-Jacob-Platz (150), Napoleonkai (350), Flakturm Humboldthain (150).
Marzahn-Hellersdorf: Skatepark am Kienberg (150).
Treptow-Köpenick: Werkhalle am Spreepark (150), Unterhalb Südrampe Minna-Todenhagen-Brücke (350), An der Wuhlheide 1-2 (350).
Tempelhof-Schöneberg: BAB 100 „Trogdeckel“ nahe Teilestraße (150), Marienhöhe (200).
Spandau: Am Juliusturm 19 (1000).
Auf dem Wasser hat Spandau allerdings längst eine Open-End-Open-Air-Party – Anwohner („Es ist nicht mehr auszuhalten“) klagen vor allem über Techno-Hausboote, hat André Görke festgestellt – seinen Bericht finden Sie hier.
Die Liste der Clubcommission ist in den Bezirken bereits bekannt. Allerdings soll über die angedachten Partylocations mit den zuständigen Bezirksämtern teilweise erst in den kommenden Tagen diskutiert werden. Der Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf, Reinhard Naumann (SPD), wollte die möglichen Open-Air-Partys in seinem Bezirk dann auch nicht kommentieren.
Offener zeigen sich die Bezirke im Osten der Stadt. So hatten die Bezirksbürgermeister von Pankow, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sowie Kultursenator Klaus Lederer (alle von der Partei "Die Linke") bereits im Juni für Veranstaltungen im Freien geworben. Und Marzahn-Hellersdorfs Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) hat unlängst sogar versucht, das Berghain in einen Park am östlichen Stadtrand zu locken.