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Geste gegen Ordnungsamtsmitarbeiter in Kreuzberg: Berliner Autofahrer muss 1800 Euro Strafe für gestreckten Mittelfinger zahlen
Als die Mitarbeiter zum Umsetzen eines falsch geparkten Autos den Verkehr blockierten, rastete ein Fahrer aus. Und zeigten Ihnen den „Stinkefinger“. Nun erhielt er eine Geldstrafe. Von Robert Ide und Thomas Lippold.
Ein Mittelfinger ist schneller gezückt, als die Strafe gezahlt. / Foto: Jens Büttner/dpa
Ein Stinkefinger hat nie Hand und Fuß. Im März letzten Jahres setzte das Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg ein Auto auf dem Kottbusser Damm um und blockierte dabei kurz den Verkehr. Das stank einem wartenden Autofahrer gewaltig, sodass dieser dem Mitarbeiter des Ordnungsamtes seinen sichtbar riechenden Mittelfinger zeigte. Nun wurde der Autofahrer wegen Beleidigung zu einer Strafzahlung von 1800 Euro verurteilt, wie das Bezirksamt mitteilt. Nicht gerade ein Schnupperpreis.