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Dicke Luft und kein frischer Wind: Doppelt so hohe Feinstaubkonzentration in Berliner Luft wie beim vorherigen Jahreswechsel
Silvesterfeuerwerk ist schön anzusehen, macht aber neben Lärm auch viel Dreck. Dieses Jahr schwebte erstaunlich viel davon in der Luft. Der Grund: ruhiges und trocknes Wetter. Von Anke Myrrhe und Lotte Buschenhagen.
Foto: dpa/Sebastian Gollnow
Noch mehr dicke Luft: In Berlin geht immer ein bisschen mehr. Zum Jahreswechsel lag der Feinstaub-Höchstwert bei 867 µg/m3 (PM10, gemessen in der Silbersteinstr. 1, 1.1.24, 1 Uhr) und damit mehr als doppelt so hoch wie im letzten Jahr (Berliner Spitzenwert 390 µg/m3, gemessen in der Schildhornstraße, 1.1.23, 1 Uhr). Das teilte die Umweltverwaltung auf Checkpoint-Anfrage mit. Die hohe Belastung dieses Jahr erklärt der Senat mit dem Wetter: „In dieser Silvesternacht war es um Mitternacht trocken und der Wind wehte nur mit einer leichten Brise mit ca. 9 km/h.“ Ein „Luftmassenaustausch“ sei kaum möglich gewesen. „Dadurch konnten kurzzeitig sehr hohe Konzentrationsspitzen auftreten.“