Schabowski-Zettel
Ein Stück Berliner Geschichte kommt gewissermaßen vor Gericht: Der „Schabowski-Zettel“ diente dem SED-Politbüromitglied Günter Schabowski am 9. November 1989 als Sprechzettel auf jener Pressekonferenz, die schließlich zur Öffnung der Mauer führte. Das Haus der Geschichte in Bonn erwarb den Zettel später für 25.000 Euro und sicherte dem Verkäufer Anonymität zu. Dagegen klagt nun ein Journalist. Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) entscheidet am kommenden Dienstag, ob der Name veröffentlicht werden muss.