In Berlin darf jetzt tiefer als bisher nach Erdwärme gebohrt werden

Bohr ey! Erdwärmesonden dürfen nach Auskunft der Umweltverwaltung in Berlin jetzt bis zu 400 Meter statt bisher 100 Meter tief gebohrt werden. Das kann für die Wärmewende im Sinne klimaschonender Gebäudeheizung einen großen Unterschied machen. Falls Sie sich fragen, warum gerade 400 Meter: Etwa in dieser Tiefe befindet sich die Oberkante des Rupeltons. Und der Rupelton – nicht zu verwechseln mit dem Grobschluff! – ist die Barriere, die das für Berlins Trinkwasserversorgung existenzielle Süßwasser vom darunter gelegenen Salzwasser trennt.