Amt, aber glücklich: Gute Nachrichten am laufenden Band

Dieses ganze Gute-Laune-Sommersong-Feriengedöns schlägt inzwischen offensichtlich auch auf die bürokratischen Gemüter:Überdurchschnittlich viele Zuschriften für unsere Reihe Amt, aber glücklich erreichten uns in den vergangenen Tagen.

Folge 1: Lageso. Gestohlener Behindertenausweis, Neubeantragung in der Sächsischen Straße: „Ich war überpünktlich dort: im Warteraum nur wenige Besucher. Punkt 10:30 Uhr erschien meine Nummer auf der Anzeigetafel, im Raum 5 empfing mich eine freundliche Mitarbeiterin, überprüfte die Unterlagen, das Passbild und die Verlustmeldung und stellte in Windeseile einen neuen Ausweis aus, den ich mir im Nachbarraum bei einer ebenso freundlichen Dame abholen konnte. Nach genau 15 min. stand ich glücklich wieder vor der Tür. Bravo – es geht also doch!“ (Lore Gewehr)

Folge 2: BA Steglitz-Zehlendorf. „Gestern fragte ich bei der Abteilung Wirtschaftsförderung nach der neuen Dahlem Radtour und bat um Unterlagen. Und heute Morgen war die Antwort mit Flyer und verschiedenen Tipps, einschließlich Fahrradverleih in der Ladenstraße in Onkel-Toms-Hütte, von Frau Dörge in meinem Mailaccount.“ (Angelika Haas-Kraus)

Folge 3: ITDZ. „Nach tagelangem Telefonieren (immer besetzt oder keine Antwort) hat mir heute eine Service-Mitarbeiterin, rundherum befriedigend weitergeholfen, indem sie für mich eine Auskunft nachgeschlagen und sogar noch erläutert hat. ,Sie machen mich richtig glücklich‘, sagte ich, und sie antwortete: ,Das ist Balsam für meine Seele, heute Nacht schlafe ich gut.‘ Ich habe mir ihren Namen buchstabieren lassen, damit der Checkpoint sie feiern kann: Frau Baars-Bayram.“ (Jeanette Hofmann)

Hiermit geschehen. Wenn das so weitergeht, haben wir hier bald nichts mehr zu tun.