Die gesammelten Polizeimeldungen des Tages
Eins, zwei - Polizei? Ach was, wir haben jetzt sogar drei Polizeimeldungen für Sie - und ganz am Schluss gibt’s ein Happy End. Wie im echten Tatort:
Gesünder als die Polizei erlaubt: Eine Schlammschlacht liefert sich ein Brandenburger Polizist mit der eigenen Behörde. Der Beamte hatte an einem 16 Kilometer langen Hindernislauf teilgenommen; es ging durch Sandkuhlen und Schlammgraben, am Ende belegte er bei 649 Teilnehmern immerhin Platz 127 - und feierte sich dafür auf Facebook. Dummerweise war er gerade krankgeschrieben wegen einer Fußverletzung. Nun bestätigte das Cottbuser Verwaltungsgericht seine Entlassung (via dpa) - ein typischer Fall von Matschepampe.
Lustiger als die Polizei erlaubt: Die Berliner Partypolizei hat jetzt doch Konsequenzen aus den Hamburger Ausschweifungen beim G-20-Einsatz gezogen. Der Chef einer feierfreudigen Hundertschaft wurde von seiner Leitungsfunktion entbunden (via „Berliner Zeitung“). Bisher hatte es geheißen, es gebe keine Anhaltspunkte für „strafrechtlich relevantes Fehlverhalten“. Aber vielleicht ist das doch ein Irrtum - wie die Behauptung von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, die Polizei in Hamburg habe alles richtig gemacht. Außer richtig Party natürlich.
Wilder als die Polizei erlaubt: Glück gehabt, Berlin droht kein Armageddon, sondern ein Agameddon. Den Beweis lieferten Polizisten, die am Donnerstag ein Leguan-ähnliches Tier am Teutoburger Platz einfingen (Beweisfotos hier). Kinder hatten die grünen Agame beim Spielen gefunden; Erzieherinnen alarmierten einen Streifenwagen. Normalerweise bewohnen die kriechenden Agamen eher Steppen und Wüsten - ist unsere Stadt doch nur auf Sand gebaut?