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Ätzende Aushänge für Autokäufe: Berlin entfernt 2022 tausende unerlaubte Plakate
Die ganze Stadt ist zugekleistert mit Postern zu An- und Verkauf von Pkws. Die Umweltverwaltung kann dagegen nur wenig machen: Sobald die alten weg sind, tauchen neue auf – mit ständig wechselnden Kontakten. Von Lotte Buschenhagen, Anke Myrrhe und Lorenz Maroldt
Der Handel mit Gebrauchtwagen floriert auch in Berlin. Foto: Imago/Eibner/Uwe Koch
Immer Ärger mit diesen Klebern. Die ganze Stadt sei zugekleistert mit Aushängen zu An- und Verkauf von Pkws. „Dem Senat liegen aus allen Bezirken Informationen über nicht erlaubte Werbeplakate an Lichtmasten vor“, schreibt die Umweltverwaltung (Q: DS 19/16 715 MdA Haustein). 2022 seien 2100 Plakate entfernt worden, die meisten in Treptow-Köpenick – fürs Abreißen hat Berlin sogar einen Vertrag mit einer Werbungsfirma geschlossen.
Bringt aber offenbar auch nicht viel: Checkpoint-Leser Oliver Hamm klagt: Laut einer Mail des Bezirksamts hätten die Plakate in Friedrichshagen vor drei Wochen entfernt werden sollen. Getan habe sich: nüscht. Von wem die kommen, weiß auch niemand, denn: „Auf den Plakaten sind keine Angaben zum Verursacher“, heißt es in der Anfrage aus den Bezirken. Da stünden nur wechselnde Handy-Nummern und E-Mail-Adressen. Vielleicht mal mit Präventivhaft versuchen?