Wedding gegen Rechts
In Wedding haben die Betreiber des Strandbads Plötzensee von ihrem Hausrecht gebraucht gemacht und den antisemitischen Videoblogger Nikolai Nerling vom anliegenden Wohnmobilstellplatz verwiesen. „Wir sind ein multikulturelles Team und akzeptieren keinen Rassismus oder Antisemitismus“, sagt Betreiber Florian Menke – und wird dafür von Unbekannten bedroht. Das E-Mail-Postfach ist voll, das Telefon steht nicht mehr still, die Google-Bewertungen werden durch 1-Stern-Bewertungen heruntergedrückt.
Jeanne Plaumann kommentiert dazu im Weddingweiser: „Klare Kante gegen Rechts ist etwas, was überall wichtig ist. Im Wedding jedoch betrifft es uns alle noch viel mehr. Menschen wie Nerling und ihre Ideologien stellen eine akute Gefahr nicht nur für unsere Demokratie dar, sondern auch für viele Weddinger im Alltag. Es ist essentiell, dass Orte wie das Strandbad Plötzensee sichere Orte für alle sind.“