Buchpreis für Dorothee Elmiger
„Aus dem Fenster der Kabine sieht sie bemerkenswerte Formationen, frei flottierende Kuppeln und Türmchen, Stalagmiten, die aus der relativen Dunkelheit des weit unter ihr liegenden Tieflands zu erwachsen scheinen.“ So beginnt der Roman „Die Holländerinnen“ von Dorothee Elmiger, für den sie am Montagabend den Deutschen Buchpreis erhielt. Die Jury lobte „einen faszinierenden Trip ins Herz der Finsternis“, geschrieben von einer Schweizerin mit Wohnsitz in New York. Und gelesen nun von vielen, die derzeit wochenlang auf ein vorbestelltes Exemplar warten müssen. Und solange in die Wolken schauen, um die Geheimnisse des Lebens zu ergründen.