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Kiezhelfer werden
Kiezhelfer werden – Ein paar Schritte weiter, ebenfalls am Lausitzer Platz, wacht der Pantherüber den Kiez –und das seit den 50er Jahren. Ursprünglich eine Eckkneipe wurde er später zum legendären Punkschuppen „Pink Panther“ und ist nun seit 2015 ein Restaurant mit deutscher Küche. Der Pink Panther an der Wand ist geblieben. Er hat vergangene Woche beobachtet, wie der gesamte Gastraum für die Gastro-Wiederbelebung umgestellt wurde – mit „niederschmetternd wenig Tischen“, wie Inhaberin Katharina Völker (Foto) erzählt. Nur vier von zehn Tischen durften bleiben, glücklicherweise sehe die Situation auf der Terrasse besser aus. Durch das Virus habe sich ein weiteres Problem ergeben: „Wegen unserer kleinen Küche darf jetzt nur noch ein Koch alleine in der Küche stehen.“ Das bedeutet längere Wartezeiten, weniger Auswahl und wachsende Unsicherheit in der Belegschaft. „Die angespannte finanzielle Lage und der fehlende Zusammenhalt aufgrund des geschlossenen Lokals haben diese Stimmung verstärkt“, sagt Völker. Für den Sommer in der City hat die Gastronomin drei Wünsche: Gutes Wetter, spätere Schließzeiten für den Biergarten und endlich wieder Gäste in der Stadt. Wer noch nicht bereit ist, auf ein Wiener Schnitzel mit Beelitzer Spargel im Panter vorbeizutigern, der kann das Restaurant mit einem Gutscheinunterstützen. (Foto: privat)
Auch andere Kiezläden um die Ecke brauchen derzeit Hilfe. Eine Auswahl von Geschäften finden Sie auf unserer Tagesspiegel-Kiezhelfer-Seite.