Noch hingehen
Noch hingehen – Putti schweben vor blauem Hintergrund, umgeben von vielzackigen Sternen, Schlangen und Krokodile bewegen sich am Grund. Es ist eine surreale Szenerie, die Francisco de Almeida da ausbreitet und das auf Blättern im Format drei mal eineinhalb Meter. Ja, es sind Blätter aus Papier, denn Almeida erschafft Holzschnitte. Um die enorme Größe zu bewältigen, hat er sich eine eigene Druckerpresse gebaut. Francisco de Almeida, geboren im Nordosten Brasiliens, stellt noch bis 5. Juli in der Botschaft seines Landes in Berlin aus. Er erschafft „Welten, von denen er sagt, dass sie in seinen Träumen leben“, zitiert Ausstellungskuratorin Tereza de Arruda den Künstler. Die Ausstellung „Der Vulkan in meiner Brust brach aus“ bietet Gelegenheit, sich in diese Traumwelt und damit in das Erbe der Volkskunst des brasilianischen Nordostens zu versenken. Ihr sind zum Vergleich großformatige Holzschnitte anderer Künstler beigegeben. Mo-Fr 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei, Wallstraße 57, U-Bhf Märkisches Museum