Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Sie wollen Berlins schnellsten Überblick? Jeden Morgen die wichtigsten Nachrichten der Stadt – mit uns verpassen Sie nichts!
...aber jetzt, wo Sie schon da sind: Testen Sie die Checkpoint Kurzstrecke und lesen Sie Berlins beliebtesten Newsletter mit allen wichtigen Nachrichten und Aufregern der Stadt. Gratis. Von Herausgeber Lorenz Maroldt
Hamlet und Tourette: Das Theatertreffen 2020
Theater 2.0 (ein Tipp von „Ticket“-Kollegin Sandra Luzina) – Es ist eine Premiere aus traurigem Anlass: Das Theatertreffen findet erstmals im virtuellen Raum statt. Vom 1. bis 9. Mai werden sechs der zehn ausgewählten Inszenierungen für 24 Stunden als Mitschnitte on demand gezeigt. Das Bochumer Schauspielhaus eröffnet den Reigen mit Johan Simons' „Hamlet“-Inszenierung. Simons hat Hamlet mit Sandra Hüller (heute imTagesspiegel-Interview) besetzt – ein echter Coup! Ihre Annäherung an die Figur erläutert die Schauspielerin im Programmheft: „Hamlets Auftrag ist es nicht, so glaube ich, Rache zu üben oder andere Figuren zu verletzen. Er will einfach, dass alle sich ins Gesicht schauen, die Wahrheit anerkennen, die eigenen Fehler zugeben...“ Ihre so andere Interpretation beglaubigt Hüller mit ihrem Spiel. Auch wenn Hamlet sich alleingelassen fühle, sollte er doch versuchen, die anderen Menschen wirklich zu erreichen. „Wenn das gelingen würde, dann wäre Hamlet ein wirklich edelmütiger, ein echter Prinz.“
Zu den ausgewählten Inszenierungen gehört auch „Chinchilla Arschloch, waswas“ – eine Produktion vom Schauspiel Frankfurt, Künstlerhaus Mousonturm (Frankfurt) und Rimini Protokoll in Koproduktion mit wdr und Hebbel am Ufer. In dem Stück von Regisseurin Helgard Haug „fordern Menschen mit Tourette-Syndrom die Verabredungsgläubigkeit des Theaterbetriebs heraus.“ – wo wir schon bei der Wahrheit (siehe Hamlet) sind. Einen Vorgeschmack gibt es schon jetzt hier im Stream.