Radikale Wellness, Zeitreisen, sprechende Räume: Was Sie am Wochenende in Berlin erleben können

In die Sauna gehen als politischer Akt, mit Denkmälern in die Vergangenheit reisen – oder mit Mensch und Maschine in die Zukunft. Tipps für Unternehmungslustige. Von Thomas Wochnik
 

Radikale Wellness, Zeitreisen, sprechende Räume: Was Sie am Wochenende in Berlin erleben können
Ein Stein mit einer Inschrift zur Erinnerung an die Ermordung des Schriftstellers Erich Mühsam am 10. Juli 1934 steht am Gedenkort für das ehemalige KZ Oranienburg in der Berliner Straße. Im März 1933 hatte die örtliche SA in der ehemaligen Kindl-Brauerei das erste KZ Preußens errichtet. Bis zur Schließung des Lagers im Juli 1934 wurden hier etwa 3000 Häftlinge aus Oranienburg und Umgebung sowie aus Berlin interniert. Mindestens 16 der Häftlinge starben im KZ Oranienburg, darunter auch der Schriftsteller Mühsam. Der Gedenkort soll in Zusammenarbeit von Stadt und Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten nach Vorschlägen von Einwohnern der Stadt jetzt neu gestaltet werden. Foto: Soeren Stache/dpa

Samstagmorgen – Denkmäler, so sagt man, sollen das Denken anregen – Nachdenken, mit Betonung auf „nach“, heiße, aus der Geschichte zu lernen. Und der Geschichte einen Platz im Alltag zu geben, das eben sei die Aufgabe der Denkmäler. Nun sind allerdings längst nicht alle Denkmäler in diesem Sinne „Nachdenkmäler“ – manche wollen dem Dargestellten auch ge-denken oder sogar huldigen. Denkmäler, die fragwürdige, etwa kolonialistische Motive lobpreisen, würden in einer idealen Welt von selbst zu Mahnmalen. ...

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