Kiezhelfer werden: für den Kinderkiezladen Pankow
Kiezladen retten – Marianna Wegner (Foto) kann sich auf ihre Stammkunden verlassen: Nach der Wiedereröffnung ihres Ladens Kiezkinder in Pankow, kamen viele von ihnen sofort wieder. Nach zwei Wochen lässt der Ansturm nun aber wieder nach: „Ich befürchte, dass das wieder einbrechen wird“, erklärt die Ladeninhaberin, die seit zwei Jahren in der Florastraße 10 vor allem selbstgeschneiderte und nachhaltige Kindermode verkauft. Viele der Sachen hat sie selbst entworfen, als Mutter dreier Kinder weiß sie genau, welche Sachen nicht nur schön, sondern auch praktisch sind und oft gebraucht werden. „Der erste Schock war groß, nachdem der Laden schließen musste, die Existenz unserer ganzen Familie hängt daran“. Glücklicherweise hatte sie kurz vorher ihren Onlineshopeingerichtet, der Umsatzeinbruch ist dennoch massiv. Was gut läuft, sind die Gesichtsmasken, die sie frühzeitig und in großer Auswahl anbot. Auch wenn diese bis nach Österreich verschickt werden, Kiezkinder lebt vorrangig von der unmittelbaren Nachbarschaft. „Wir brauchen die Sicherheit, dass wir tatsächlich aufbleiben können und die Treue unserer Kunden. Sonst können wir nicht bestehen.“ Wer unterstützen möchte: Kiezkinder hat Mo-Fr von 10-18 Uhr und Sa von 10-15 Uhr geöffnet, Gutscheine bekommen Sie über den Onlineshop oder über www.tagesspiegel.de/kiezhelfer. (Foto: Palo Putnoki)