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Auf einen verhangen verregneten Samstag bei höchstens 20°C folgt ein ebensolcher Sonntag

Nachruf auf eine Berlinerin: die Stadt ohne ZittyCDU schlägt Magnetschwebebahn zum BER vorHöchste Neuinfektionszahl in Berlin seit Mitte April

Eines ist gewiss: Diese Krise wird Berlin verändern. Das syrische Restaurant bei mir in der Straße hat noch immer geschlossen. Drinnen steht einsam die Werbetafel, darauf in schöner Schrift „Essen wie bei Mamma“. Das Licht an der Decke hat lange nicht gebrannt. Vielleicht kommen sie ja wieder, oder nicht? Diese Krise trifft die Kleinen wie die Großen: Galeria-Karstadt-Kaufhof hat verkündet, sechs von elf Filialen in Berlin zu schließen, eine weitere in Tegel soll gar nicht erst öffnen. Geschlossen werden sollen die Standorte in Charlottenburg, Tempelhof, an der Müllerstraße in Wedding, im Ringcenter an der Frankfurter Allee, in Hohenschönhausen und die Filiale in den Neuköllner Gropius-Passagen. 600 Menschen könnten allein in Berlin ihren Job verlieren und ganze Nachbarschaften ihren Halt: Was macht so ein leerstehender Betonklotz mit der Gegend? Der Regierende Bürgermeister nennt das Aus der Filialen einen „schweren Schlag für die Kieze“. Verdi spricht von „einer der bittersten Stunden des deutschen Einzelhandels“.

Vor dem Karstadt an der Wilmersdorfer Straße ist heute Morgen um 10 Uhr eine Spontandemo der Beschäftigten angekündigt, genauso in Wedding. Für die Angestellten bedeuteten die Schließungen eine Zäsur. Die Frage: Trägt das Virus die Schuld am Ende der Filialen oder ist es die Folge eines langsamen Wandels, den die Eigentümer verschlafen haben?

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