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CDU will Gedenktag gegen Antisemitismus in Berlin Zwei Landesunternehmen streiten um eine Mieterhöhung Weniger Austauschschüler wollen in die USA

von Daniel Böldt
und Jessica Gummersbach

wir beginnen mit unserer Lieblingsbrücke: Gestern teilte die Autobahn GmbH mit, dass die marode Ringbahnbrücke bis zum 25. April abgerissen werden soll. Heißt auch: S41, S42 und S46 bleiben noch mindestens drei Wochen unterbrochen.

Der ursprüngliche Plan, die Brücke zunächst zu stützen, wurde verworfen. „Mit dem Abriss entscheiden wir uns bewusst für die schnellere Lösung“, erklärt Dirk Brandenburger, technischer Geschäftsführer der Autobahn GmbH. Regierungschef Kai Wegner (CDU) forderte, dass am Neubau der Brücke, über die die A100 führt, Tag und Nacht, sieben Tage in der Woche gearbeitet werden soll. Dann könne die neue Brücke in zwei Jahren stehen. Da bahnt sich ein spannendes Rennen an:

Opinary: Was wird früher fertig?

Der voranschreitende demokratische Verfall in den USA dämpft offenbar auch die Begeisterung für ein Auslandsschuljahr dort. Die USA seien mit Kanada zwar weiterhin das beliebteste Land für High-School-Aufenthalte, schreibt Aline Gellern von der GLS-Sprachenschule in Berlin auf Checkpoint-Anfrage.

In diesem Jahr würden über ihre Organisation 18 Schüler aus der Hauptstadt in die USA reisen, etwa genauso viele wie 2024. Aber: „Wir wissen von mehreren Partnerorganisationen in den USA, dass sie noch ungewöhnlich viele freie Plätze haben.“ Ein deutliches Zeichen für sinkendes Interesse.

Viele Eltern und Schüler hätten zudem Bedenken: Sie fürchten beispielsweise, in Trump-freundliche Gastfamilien zu geraten oder Probleme bei der Visumbeantragung zu bekommen. „Zwei Familien, die bereits den Vertrag für einen Aufenthalt in den USA unterschrieben hatten, möchten aufgrund der politischen Entwicklung auf Kanada umbuchen“, so Gellern.