Checkpoint-Leserin Susanne Sigmund grüßt herzlich aus Busan, der zweitgrößten Stadt Südkoreas, wo sie auf der Dachterrasse den Checkpoint liest.

Beach, Berge oder Balkonien – nehmen Sie uns mit! An dieser Stelle zeigen wir während der Sommerferien, wo Sie gerade den Checkpoint lesen. Schicken Sie uns ein Foto mit einem Satz zum Urlaubsort an checkpoint@tagesspiegel.de.
Wir bleiben kurz im südkoreanischen Busan: Das Metrosystem dort gilt als sauber, leicht navigierbar, effizient und pünktlich. Ein exotischer Gegenentwurf zur Berliner S-Bahn. Eine schnelle Lösung der Probleme zeichnet sich nicht ab, wie der Krisengipfel am Mittwoch zeigte, zu dem Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) Vertreter der Deutschen Bahn eingeladen hatte.
Mehrere Maßnahmen sollen zumindest schrittweise Abhilfe schaffen: Eine Taskforce mit Herstellern von Ersatzteilen soll Arbeitseinsätze besser koordinieren. Vorbeugende Instandhaltungsmaßnahmen sollen Betriebsstörungen verhindern. Und für die langwierige Technikumstellung der Streckenüberwachung soll eine „Übergangslösung“ gefunden werden (hier geht’s zu den Details). Nur ein „Notpflaster“, kommentierte die verkehrspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Antje Kapek: „So bekommt Bonde die Probleme nicht in den Griff.“
Falls Sie dringend eine Pause brauchen: Von Berlin aus fliegt man in knapp 15 Stunden nach Busan.
Apropos BER: Offenbar hat sich die Beziehung der Berlinerinnen und Berliner zu Ihrem neuen Flughafen gebessert. Nachdem wir gestern um Ihre Erfahrungen fünf Jahre nach der Eröffnung gebeten hatten, sind die Rückmeldungen durchweg positiv.
„Hat seit Jahren immer alles bestens geklappt“, schreibt Ernst Reuß. „Schnelle Gepäckrückgabe und anschließend sofortiger Umstieg in die Öffentlichen.“ „Ist auf jeden Fall besser als Frankfurt“, ergänzt Wilfried Adam, auch wenn er sich genauere Hinweise wünscht, „von welchem Bahnsteig welcher Zug als Nächstes fährt.“
Und Ulrike Posern schickt uns den Screenshot des Facebook-Posts einer kanadischen Freundin, die weit gereist sei und den BER in den Himmel lobt: „The most civilized, easy, clean, organized, prompt airport that I have EVER visited. If only all flights went to/thru Berlin.“ Geht runter wie Kerosin.
Anzeige
75 Museen. 750 Events. 1 Ticket –
Bei der Langen Nacht der Museen gehts um die Liebe.
Hört Geschichten von liebenden Paaren und heimlichen Affären, geht auf Gossip-Tour, hört Liebeslyrik oder „News from Gender Realities“.
Flirtet beim Elektro-Maskenball, der queeren Open-Air-Karaoke oder der Swing-Party. Feiert die Liebe in Berlin! Infos und Tickets hier
Während der Sommer hierzulande eher durchwachsen ausfällt, kämpft der Süden Europas mit Hitzewellen und deren Folgen. Auf der iberischen Halbinsel wüten verheerende Waldbrände, in Spanien brannten bereits rund 382.000 Hektar – eine Fläche etwa so groß wie Mallorca. Internationale Hilfe ist inzwischen eingetroffen, auch Einsatzkräfte aus NRW und Niedersachsen sind vor Ort.
„Berliner Einsatzkräfte befinden sich derzeit nicht im Einsatz im Süden Europas und sind auch vorerst nicht dafür vorgesehen“, informiert ein Sprecher der Feuerwehr auf Checkpoint-Anfrage. Zwar gingen bereits Hilferufe ein – am 15. August aus Montenegro, zwei Tage später aus Spanien. Doch man musste ablehnen, „da die gewünschten Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen“. Vor allem das Personal sei knapp und angesichts der hohen Einsatzzahlen „die kostbarste und zu schonende Ressource“. Auch Material und Schutzausrüstung stünden nicht in ausreichender Menge bereit, um sie in großem Umfang abzugeben.
Lärmschutz ab 22 Uhr? Fehlanzeige: Pelzige Teenager ziehen nachts um die Häuser, machen Radau und jaulen lautstark. „Der Schrei geht durch Mark und Bein, meine Nachbarn waren kurz davor, die Polizei zu rufen“, schreibt Kollege Julius Geiler auf „X“ (inklusive Hörprobe).
Die Krawall-Kids: junge Füchse. „Die werden jetzt langsam selbstständig“, erklärt Wildtierexperte Derk Ehlert auf Checkpoint-Anfrage. Sie streifen nachts umher – und haben tierisch Kohldampf. „Die Eltern sollen von weit weg hören, wie hungrig ihre Jungen sind“, erklärt Ehlert. Und so schreien sie herzzerreißend, bis Futter geliefert wird. Ähnlich klingen auch Steinmarder, allerdings „etwa eine Oktave höher und etwas zarter“. Kein Dauerzustand: „Im Oktober werden die Füchse aus dem Hotel Mama geworfen“, so Ehlert. Dann suchen sie eigene Reviere und müssen selbst jagen. Immerhin sind sie dabei recht leise. Laut wird’s erst wieder zur Partnersuche im Dezember.
„Ein Fuchs muss tun, was ein Fuchs tun muss“, das wussten schon die Beginner. Damit ist der heutige Song unserer Sommerplaylist gesetzt: „Füchse“.
Seitenweise Sommer: Gemeinsam mit Berlins beliebtesten Kiezbuchhandlungen empfiehlt Team Checkpoint in den Ferien täglich ein Buch, das wie für die Hängematte gemacht ist. Heute eine Leseempfehlung von der „Buchhandlung Thaer“ aus Friedenau. Checkpoint-Leserin Renate Lampen schreibt uns dazu: „Es werden alle Buch-Wünsche erfüllt und zum nächsten Tag bestellt. Die Räumlichkeit lädt zum Verweilen, Stöbern und Schnuppern in ansprechender Atmosphäre ein.“
Inhaberin Krystyna Swiatek empfiehlt „Das Haus der Türen“ von Tan Twan Eng: „Wenn Sie in diesem Sommer in fremde Kulturen und vergangene Zeiten eintauchen möchten, lesen Sie unbedingt dieses Buch. Es ist eine Wundertüte, die ein Porträt des britischen Schriftstellers Somerset Maugham und dessen Liebesbeziehung zu seinem Sekretär zeichnet. Hinzu kommen ein spannend erzählter Kriminalfall und faszinierende Einblicke in die britische Kolonialgesellschaft Malaysias sowie das Leben chinesischer Exil-Revolutionäre Anfang des 19. Jahrhunderts. Das alles ist ganz meisterhaft miteinander verwoben.“ Auch erhältlich im Tagesspiegel-Shop.
Berliner Schnuppen
Telegramm
Der Starttermin für den neuen Abschnitt der A100 steht offiziell fest: Am kommenden Mittwoch soll der Verkehr zwischen Dreieck Neukölln und Treptower Park freigegeben werden. Noch mehr Stau an der Elsenbrücke ist vorprogrammiert – und eingeplant, wie Stefan Jacobs bereits berichtete.
Egal auf welcher Autobahn: Kennzeichenraten könnte anspruchsvoller werden. 70 mittelgroße Städte wünschen sich in einem gemeinsamen Brief ein eigenes Kürzel, unter anderem Rheine (80.000 Einwohner), Sindelfingen (65.000) und Herzogenaurach (26.000). Geradezu putzige Zahlen verglichen mit Berlins einwohnerstarken Bezirken, die alle unter dem großen B fahren. Ist die Zeit reif für MHE, NK und REI?

Parken können Autofahrer jedenfalls künftig womöglich doppelt. Verkehrssenatorin Ute Bonde (CDU) kündigte ein Gesamtkonzept zum Anwohnerparken an. Geplant ist unter anderem, dass Autofahrer Vignetten für mehrere Zonen beantragen können – etwa für den eigenen Kiez und den Arbeitsplatz, bzw. „wo ihr Verkehrsbedürfnis sie immer wieder hinführt“.
Wir steigen um in die Öffis: Berlin ist laut Deutscher Umwelthilfe bundesweiter Spitzenreiter bei Busspuren – mit 121 Kilometern, das sind 2,3 Prozent des Straßennetzes. Mehr werden es vorerst nicht: Trotz vereinfachter StVO-Vorgaben plant die Hauptstadt keine weiteren Sonderspuren.
Etwas Neues gibt’s dagegen für Fußgänger: Die Beschilderung der „Grünen Hauptwege“ schreitet voran. Die 20 wenig bekannten Wanderrouten erhalten sukzessive neue Wegweiser – darauf ein Bär mit Rucksack und Wanderstock. Die Verkehrsverwaltung hat nun die Ausschreibung für Spreeweg, Nord-Süd-Weg, Hönower Weg und Teltowkanalweg veröffentlicht, der Auftrag soll noch im Herbst umgesetzt werden.
Anzeige
Genießen Sie mit dem Tagesspiegel besinnliche Adventstage mit wundervollem Kulturprogramm. Freuen Sie sich auf festliche Konzerte und gemütliche Weihnachtsmärkte. Jetzt buchen!
Weniger Kontrollen, weniger sogenannte Clan-Kriminalität: So lässt sich ein aktuelles Lagebild der Innenverwaltung zusammenfassen. 2024 gingen die Zahlen der Straftaten und Verdächtigen zurück – zugleich gabs allerdings auch weniger Einsätze in der Szene.
In den kommenden Tagen könnten Sie Post von der Stadtentwicklungsverwaltung bekommen: Im Frühsommer 2026 erscheint ein neuer Mietspiegel, dafür werden zufällig ausgewählte Mieter und Vermieter zu Miethöhe, Wohnungs- und Gebäudeausstattung befragt.
Da würden wohl auch gern die Mieterinnen und Mieter in Schöneberg mitreden, die seit Jahren in einem Haus ohne Dach leben – direkt am schicken Viktoria-Luise-Platz. Es regnet rein, das Gebäude verfällt, der Besitzer bleibt tatenlos, die Bewohner geben nicht auf. Kollege Nick Wilcke hat sie besucht.
Zitat
„Wir müssen mehr bauen als je zuvor. Wir dürfen nur nicht mehr neu bauen.“
TU-Professor Eike Roswag-Klinge ist der neue Präsident der Berliner Architektenkammer. Mit Kollegin Teresa Roelcke hat er darüber gesprochen, wie man das Wohnungsproblem ohne Neubau lösen könnte.
Stadtleben
Verlosung – Entertainerin Ades Zabel alias Edith Schröder ist ratlos, denn ihr Haus im Gentrifizierung-Brennpunkt Neukölln wurde verkauft und ihre Miete derart erhöht, dass ihr die Obdachlosigkeit droht. Sie borgt sich Geld. Eventuell keine gute Idee. Ediths Kumpel und Hinterhof-Charmeur, Harry Weinfurz, schlägt ihr und ihren beiden besten Freundinnen einen großen Coup vor, um die Schulden begleichen zu können. Wie es weitergeht, erfahren Interessierte im BKA-Theater in Kreuzberg im Stück „Tatort Neukölln“. Es handelt sich hierbei um ein sogenanntes Neuköllnical über die „kapitalistischen, kriminellen und verbalen Grenzüberschreitungen sowie über die Mechanismen des Populismus“, wie es heißt. Für die Aufführung am 4.9. um 20 Uhr verlosen wir 2x2 Karten. Mehringdamm 34, U-Bhf. Mehringdamm
Essen & Trinken (mit Urlaubsflair) – Wer braucht schon die Pariser Café-Kultur oder die Wiener Kaffeehaus-Tradition, wenn es auch in der direkten Nachbarschaft Orte gibt, die mit einem gewissen Geschichtsbewusstsein locken. Das kürzlich erst wiedereröffnete Café Tiergarten lockt darüber hinaus mit ganz anderen ästhetischen Reizen. Es zeigt, wie modern die denkmalgeschützte Architektur des „Schwedenhauses“ von Sten Samuelson und Fritz Jaenecke aus dem Jahr 1957 immer noch ist. Auf Designklassiker von Alvar Aalto, Artek und Eiermann sitzend, trinkt man also das Heißgetränk seiner Wahl und speist dazu ein Sandwich oder Kuchenstück. Erholung kann sehr einfach sein. Di bis Do & So 10-18, Fr & Sa 10-22 Uhr, Altonaer Straße 3, U-Bhf. Hansaplatz
Für umme – Im Rahmen des Fotofestivals „Kommunikation und Haltung“ lädt das Museum Haus des Papiers heute um 15 Uhr zum Ausstellungsrundgang mit dem Künstler Dario J Laganà im Stadtteilzentrum Kreativhaus auf der Fischerinsel. Laganà spricht über sein Projekt „Deutschland Übergestern“, das vom Leben nach dem Mauerfall erzählt. Mit dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Sensibilität zeigt er, wie Geschichte in Biografien und Landschaften nachwirkt. Der Eintritt ist frei, die Veranstalter freuen sich aber über eine Anmeldung. Fischerinsel 3, U-Bhf. Märkisches Museum
Mit Anhang – Am Donnerstag um 12 Uhr lädt das Zeiss-Großplanetarium dazu ein, „Mit Raketen zu Planeten“ zu fliegen. Neben dem kleinen Merkur und der glühend heißen Venus lernen Kindern auch den Mars kennen und erfahren, warum er der rote Planet genannt wird. Weiter geht die Weltraumtour zum Jupiter mit seinen vielen Monden und dem Saturn mit den beeindruckenden Ringen. Die Veranstaltung ist interaktiv aufgebaut: Mit Fragen und Vergleichen aus dem Alltag werden die Kinder aktiv einbezogen und lernen so unser Sonnensystem kennen. Tickets für die 60-minütige Reise gibt es ab 8 €. Weitere Veranstaltungen des Planetariums (für Groß und Klein) finden Sie hier. Prenzlauer Allee 80, S-Bhf. Prenzlauer Allee
Sommerhappen – Wer gerade keinen Grill zur Hand hat, nimmt für folgendes eben die Pfanne: Halbierte Pfirsiche so lange rösten, bis sie leicht karamellisieren. Anschließend mit cremigem Ziegenkäse füllen und mit grob gehackten Walnüssen bestreuen. Einige Tropfen Honig und oder Balsamico runden die süß-herzhafte Kombination ab.
Kiekste
Löwenwildschweinjagd ist so 2023. Das aktuelle Sommerloch birgt andere Kaliber. Erspäht von Leser Christoph Kaufmann. Weitere Bilder gern an checkpoint@tagesspiegel.de! Mit Ihrer Zusendung nehmen Sie aktuell an unserem Kiekste-Fotowettbewerb in Kooperation mit DASBILD.BERLIN teil.
Berlin heute
Verkehr – Blücherstraße (Kreuzberg): Bis Mitte September ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Baerwaldstraße und Südstern für Kfz-Verkehr gesperrt.
Baerwaldstraße (Kreuzberg): Bis Ende September ist die Straße in beiden Richtungen zwischen Gneisenaustraße und Blücherstraße für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Mahlsdorfer Straße (Köpenick): Bis Mitte September ist die Fahrbahn Richtung S Köpenick zwischen Kleinschewskystraße und Wongrowitzer Steig auf einen Fahrstreifen verengt. Die Anbindung Eitelsdorfer Straße ist gesperrt (Sackgasse).
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße (Tiergarten): Bis Anfang Oktober ist die Straße Richtung Kurfürstenstraße hinter dem Lützowplatz für den Kfz-Verkehr gesperrt.
Regionalverkehr – RB23: In der Zeit von 22 bis 24 Uhr fallen die Züge RB 18175, 18176 und 18177 zwischen Berlin Friedrichstraße und Flughafen BER aus. Als Ersatz nutzen Sie bitte alternative Verbindungen.
Demonstration – Für heute sind 17 Demos angemeldet (Stand 20.8., 17 Uhr), u.a. „Ich möchte ein Prost Camp anmelden. Ortskräfte Leben retten. Ich möchte vorm Auswärtiges Amt zelten (...)“: 50 Menschen, „Ortskräfte, Retten, Jetzt“, Kurstraße 40 (0-24 Uhr)
„Beenden Sie die Repressionen gegen die unabhängige Presse in Aserbaidschan, Diktator Alijew“: Zehn Demonstrierende, „DAS (Wähle das demokratische Aserbaidschan)“, Zimmerstraße 79 (14-15 Uhr)
„Beibehaltung der derzeitigen Sicherheitsfirma in der GU Landsberger Allee 203“: 300 Protestierende, Landsberger Allee 203 (15.30-18 Uhr)
„Protest gegen QuerdenkerInnen, Verschwörungsmythen und rechtes Gedankengut. Für Demokratie, Toleranz, Vielfalt und mehr“: 20 Menschen, „Omas gegen rechts“, Tempelhofer Damm 100 (17-18.30 Uhr)
„Frieden und Freiheit für Deutschland durch Hochheben christlicher Werte“: 100 Teilnehmende, Alexanderplatz (17-21 Uhr)
Gericht – Eine Serie von 16 Raubüberfällen wird einem 33-Jährigen zur Last gelegt. Er soll von Oktober 2024 bis Januar 2025 verschiedene Geschäfte, Bars oder Tankstellen unter Einsatz eines Messers überfallen und Bargeld gefordert haben. Insgesamt habe er rund 40.000 Euro erbeutet (13.00 Uhr, Kriminalgericht Moabit, Turmstraße 91, Saal A504).
Berliner Gesellschaft
Geburtstag – „Detlef Detti B. wird 70! Alles Liebe von Deiner alten EheM“ / Usain Bolt (39), jamaikanischer Sprinter, stellte 2009 in Berlin bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften mit 9,58 Sekunden auf 100 Meter einen neuen Weltrekord auf, gilt seitdem als schnellster Mensch der Welt / Tim Freihöfer (23), Handballprofi, Linksaußen bei den Füchsen Berlin / Oliver Geissen (56), Fernsehmoderator, „Die Oliver Geissen Show“/ Johnny Haeusler (61), Musiker, Autor und Radiomoderator, war Frontmann der Band Plan B sowie Mitbegründer und Veranstalter der re:publica / Sasha Marianna Salzmann (40), nichtbinäre Dramatiker:in und Romanautor:in („Im Menschen muss alles herrlich sein“), lange Hausautor:in am Maxim-Gorki-Theater / Albrecht Schuch (40), Schauspieler, spielte u.a. im Film „Berlin Alexanderplatz“ und in „Im Westen nichts Neues“ / „Thomas Thiele: Zum 60. gratulieren wir unserem liebsten Diggen von Herzen und wünschen noch viele unbeschwerte Jahrzehnte“ / Vesna Tolic (33), Handballspielerin, war bis Mai 2024 Kapitänin der Füchse Berlin
+++ Sie möchten der besten Mutter, dem tollsten Kiez-Nachbarn, dem runden Jubilar, der Lieblingskollegin oder neugeborenen Nachwuchsberlinern im Checkpoint zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie uns bis Redaktionsschluss (11 Uhr) einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.+++
Gestorben – Rosel Moser, * 11. August 1935, verstorben am 1. Juli 2025 / Jörg Odebrett, * 14. Oktober 1943, verstorben am 14. Juli 2025
Stolperstein – Bertha Breslauer (geb. Pinn), kam am 6. Oktober 1862 im damaligen Grätz (Polen) zur Welt. Sie war mit dem Juristen und bekannten Journalisten Dr. Samuel Breslauer verheiratet. Sie selbst arbeitete als Lehrerin. Das Paar hatte drei gemeinsame Kinder: William, Gertrude und Irene. Am 17. August 1942 wurde sie von den Nazis nach Theresienstadt deportiert und dort, nur wenige Tage später, am 21. August 1942 ermordet. Heute erinnert ein Stolperstein in der Berliner Straße 23 in Wilmersdorf an Bertha Breslauer.
Encore
Fernsehturm, East Side Gallery, Spreedampfer & Co: Team Checkpoint empfiehlt 36 Berlin-Klassiker, die von Touris geliebt und von Berlinern meist gemieden werden. Für alle, die einen Blick über den Kiezrand wagen und ihre Stadt neu entdecken wollen. Heute: der Klunkerkranich.
Es ist einer dieser Berliner Orte, die wie ein kleines Überraschungsei wirken – versteckt auf dem Dach der Neukölln Arcaden. Wer den Weg mit dem Fahrstuhl auf das Parkdeck hinauf findet, wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt. Zwischen Hochbeeten, Holzdecks und Streetfood genießt man hier kühle Drinks, die unendliche Weite und Sonnenuntergänge, wie sie schöner kaum sein könnten. Es gibt regelmäßig Live-Musik, DJ-Sets und Kulturprogramm. Ein Ort für laue Sommernächte, den nicht nur Touristen, sondern auch Berliner kennen und lieben sollten.
Heute haben Isabella Klose (Recherche), Tobias Langley-Hunt (Stadtleben) und Jasmine Dellé (Produktion) für Sie den Blick auf Berlin geschärft. Morgen nimmt Sie Anke Myrrhe mit auf Großstadtsafari. Bis bald