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„Deutschlands berühmtester Schauspieler und Entertainer“: Bezirks-FDP fordert Harald-Juhnke-Platz am KurfürstendammBerliner Paar blickt auf 70 Jahre Ehe zurück: „Wir ha’m jetanzt bis zum Jehtnichmehr“Nippel-Verbot auf queeren Partys: Können strengere Regeln mehr Freiheit bringen?

auch an diesem Samstag beginnen wir mit den wichtigsten Nachrichten aus Berlin:

+++ „Deutschlands berühmtester Schauspieler und Entertainer“: Die FDP-Fraktion in Charlottenburg-Wilmersdorf fordert einen Harald-Juhnke-Platz am Kurfürstendamm. Ein entsprechender Antrag wurde in der Bezirksverordnetenversammlung eingebracht. Hinter der Idee steckt Juhnkes Ex-Manager.

+++ Sie treffen sich in zertrümmerten Zeiten, im alten Prenzlauer Berg wächst ihre Familie, im geteilten Berlin erfinden sie sich neu. Seit 70 Jahren hält die Ehe von Heinz und Rita. Eine wahre Liebe aus Pankow, Robert Ide hat sie aufgeschrieben.

+++ Die Berliner Clubkultur ist eigentlich bekannt für Hemmungslosigkeit und Hedonismus. Doch immer mehr Veranstalter führen Richtlinien ein, damit sich ihre Gäste sicher fühlen. Christoph Ferner über abgeklebte Nippel auf queeren Partys und die Frage: Können strengere Regeln mehr Freiheit bringen?

Auf tagesspiegel.de informieren wir Sie fortlaufend über alle Entwicklungen in Berlin.

Kaum ist man von der warmen Jahreszeit abgekühlt, verbreiten an den Supermarktkassen bereits Spekulatius, Marzipankartoffeln und Dominosteine Jahresendstimmung und laufen schon die ersten Winter- und Weihnachtsmärkte an (offiziell ja erst ab 21. November, aber an der Frankfurter Allee und am Mercedes-Platz weihnachtet es doch bereits spürbar). Für alle, denen das viel zu früh ist, folgen einige garantiert unweihnachtliche Tipps fürs Wochenende. Guten Morgen.

Anderes Thema: Knapp eine Woche vor der WM diskutiert Berlin nicht über Aufstellungen, die besten Public-Viewing-Orte und die Chancen der deutschen Mannschaft.

Mein Wochenende mit

Durchgecheckt

Kevin, unser liebstes Wildschwein in der Rotte, kennt jeden Flecken Land in Berlin und Brandenburg. An dieser Stelle gibt er wöchentlich Ausflugstipps ins Umland.

„Neulich bei der Trüffelsuche merke ich entsetzt: Die Nase ist weg! Wann und wo sie mir abhanden gekommen war, kann ich gar nicht sagen, ich hatte sie in letzter Zeit nicht gebraucht. Panisch suche ich Chantal, die findige Sau von Nebenan, vielleicht wüsste sie Rat. Sie ist aber nirgendwo auszumachen. Schließlich mache ich mich auf, Anzeige zu erstatten. Auf dem Weg ins Präsidium sehe ich meine Nase dann plötzlich um die Ecke biegen, in eine Uniform gekleidet, laufe ihr nach, aber da ist sie schon wieder verschwunden. Ja, wo gibt es denn sowas? Abends bekomme ich Nachricht von Chantal. Sie sei ins Theater gegangen, in Erkner, lässt sie mich wissen, habe dort meine Nase kostümiert auf der Bühne erkannt! Sie habe die abhandengekommene Nase eines anderen gespielt! Mittlerweile habe ich sie wieder. Me-Time habe sie gebraucht, mal was Eigenes ohne meine ständige Aufsicht machen. Das kann ich natürlich nachvollziehen. Wir haben ausgemacht, das in Zukunft wieder zu tun. Am Dienstag, den 15. November, im Gerhart-Hauptmann-Museum. Das begeht nämlich gerade die Gerhart-Hauptmann-Tage mit Ausstellungs-, Bühnen- und sogar Radfahrprogramm. Und da wird auch Die Nase aufgeführt, ein Drama nach Gogol. Das empfehle ich. Und mich empfehle ich, mit freundlichen Grunzen.“

Lese­empfehlungen

Alltagsrassismus ist Diskriminierung, die sehr schnell und aus sehr nachvollziehbaren Gründen die Fronten zwischen Täter und Diskriminierten verhärtet. Wie ein Weg der Vermittlung aussehen könnte, zeigt die Autorin Veronica FrenzelBarbara Nolte (T+) hat sie gesprochen.

Mit Fremden zu reden verändert das eigene Menschen- und Weltbild erheblich. Mit Fremden zu sprechen macht nachweislich glücklich. Und wer will nicht glücklich sein? Wie man zu seinem Glück kommt, schreibt Miray Caliskan (T+).

Die Weihnachtszeit ist für viele nicht nur die Zeit des heimischen Gezeters, sondern auch des beruflichen: Wer bekommt frei, wer muss zwischen den Jahren arbeiten und wie entkommt man dem Konflikt mit den Kolleg:innen? Das hat Heike Jahberg (T+) aufgeschrieben.

Wochen­rätsel

Gewonnen! Der Senat schwärmt bekanntlich für Solarenergie, deshalb lässt er nun den Bewohner:innen staatlicher Wohnungsgesellschaften finanzielle Unterstützung bei der Einrichtung von Solaranlagen auf Balkonien zukommen. Gefördert werden vor allem…

a) …Wohnungseigentümer:innen in ihrer eigenen Wohnung
b) …Haushalte, für die eine Installation von Solarpanelen eine erhebliche Investition bedeuten würde
c) …Haushalte, an denen Solarpanele besonders schick aussehen würden

Tipp: Wer den Checkpoint letzte Woche aufmerksam las, ist im Vorteil!

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In Sonnenaufgangsromantik dichtete Ihnen heute früh Kathrin Maurer (Produktion) den Checkpoint auf den Schirm, am Montag kandiert Ihnen Julius Betschka die herzenswärmste Stadt der Welt.

Ihr Thomas Wochnik